Purple Planet
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Wenn ich lese, bin ich in einer anderen Welt. Es gibt so viele Bücher, die die Menschheit gelesen haben sollte. Sie alle entführen den Leser und lassen ihn nicht mehr los, bis die letzte Seite zu Ende ist. Ich werde mich bemühen, möglichst viele davon vorzustellen.














Anna Gavalda: "Ensemble c'est tout"

Kann mich nicht mal jemand davon abhalten, neue Bücher anzufangen, bevor ich die aktuellen beendet habe? Ich hatte es mir vorgenommen, aber es hat schon wieder nicht geklappt. Jetzt sind es schon wieder drei gleichzeitig... Also erstmal über das Buch: Nummer 1 Bestseller in Frankreich, Anna Gavalda wird dort momentan ziemlich gefeiert. Amüsanterweise habe ich gemerkt, dass wir vor einigen Jahren schonmal ein Buch von ihr in der Schule gelesen haben, habe ich mir jetzt auch nochmal vorgenomen, der Vollständigkeit halber. Die Situation des Romans finde ich absolut typisch französisch, vier Menschen in Paris. Vier völlig verschiedene Charaktere, die zusammen leben und manchmal lieben. Es war der Film, durch den ich es erst entdeckt habe. "Zusammen ist man weniger allein" kam im Sommer in die deutschen Kinos, eher in die kleinen und ich stieß ganz zufällig auf den Trailer. So unglaublich typisch französisch, ich wollte rein! Leider war ich damit allein, deshalb hab ich ihn nicht gesehen. Dafür aber die deutsche Ausgabe des Buches auf der Suche nach meinem Geburtstagsgeschenk ein paar Wochen später. Und da ratterte es in meinem Kopf, ich dachte an den Film, erinnerte mich an Anna Gavalda und 5 min später stand ich mit der französischen Ausgabe glücklich und zufrieden an der Kasse. :D





Bernard Werber: "L'encyclopédie du savoir relatif et absolu"

Er schon wieder, der Herr Werber. Diese Enzyklopädie ist wohl eines der seltsamsten Bücher dieses Planeten, hihi. Also um es zu erklären, in seinen anderen Werken wird parallel zur Geschichte, immer mehr oder weniger dazu passend aus dieser besagten Enzyklopädie, geschrieben von Michaels Lehrmeister Edmond Wells zitiert, später im Götterband, nach einigen dazu führenden Umständen, die ich hier nicht vorweg nehmen möchte, übernimmt Michael selbst die Fortführung des Sammelwerks. Und hier ist sie, ohne störende Rahmenhandlung, reines Wissen! Ob es nun um die Zubereitung von Omelette oder Kernphysik geht, hier werden sie geholfen. Da ich während des Lesen der Romane eher Probleme mit den Einschüben hatte (ich wollte ja wissen, wie die Geschichte weitergeht), war ich skeptisch, aber jetzt für sich ist es genial! Und es liest sich auch super und flott, denn kein Kapitel ist länger als ein paar Seiten und man hat Spaß dabei.





Jo Schulz-Vobach: "Die Bernsteinfrau"

Die große ostpreussische Familiensaga! Das steht auf dem Einband drauf. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen als meine Mama es mir in die Hand drückte. Aber ich bin nicht voreingenommen und machte mich ans Werk, denn sie meinte es wäre echt gut geschrieben und nicht zu kitschig. Über die ersten 60 Seiten bin ich aber noch nicht rausgekommen, denn so ganz konnte ich doch noch nicht Feuer fangen. Trotz meiner ostpreussischen Wurzeln, von denen ich keine Ahnung habe oder vielleicht auch gerade deshalb. Irgendwie merke ich beim Lesen doch, dass mich das Buch über meine Oma erreicht hat, aber mal sehen, vielleicht wird's ja noch was. Ach und worum es geht: zwei Schwestern (im Rentenalter), die sich spinnefeind sind und hauptsächlich um eine Figur aus Bernstein streiten. Zusammen entdecken sie ihre Vergangenheit wieder und ich bin sicher am Ende haben sie sich wieder lieb.












Kai Meyer: "Das zweite Gesicht"

Ich habe doch eigentlich gar keine Zeit für neue Bücher, lese viel zu viel gleichzeitig und komme noch nichtmals da hinterher. Aber da war dieser verregnete, deprimierende Nachmittag in Kaiserslautern und irgendwas musste ich tun, da kaufte ich ein Buch und las es beim Kaffee. Wie „Unter dem Zwillingsstern“ spielt es wieder in der Berliner Filmlandschaft in den 20er Jahren. Weshalb ich auch gerade dieses kaufte, denn damit hatte ich ja gute Erfahrung. Chiara Mondschein reist nach Berlin und lernt das Leben ihrer verstorbenen Schwester Jula kennen, die vor ihrem Tod zu einer erfolgreichen Schauspielerin geworden war. Sie wird immer mehr in Julas Vergangenheit und die künstliche Welt hineingezogen und verliert sich beinahe selbst. Sehr weit bin ich noch nicht, denn danach fehlte mir tatsächlich wieder die Zeit und so spannend, dass ich es nicht mehr zur Seite legen kann, ist es jetzt auch nicht. Aber mal sehen, vielleicht wird das noch.





Peter Berling: "Die Kinder des Gral"

Mir steht eine lange Reise ins Mittelalter bevor, knapp 800 Seiten, das wird sich nicht auf die Schnelle lesen lassen. Doch ich werde gerne reisen und mich auf ein neues in eine der tausenden Geschichten vom heiligen Gral verwickeln lassen. Der Einstieg fällt nicht leicht, unmengen von Namen, Orten und Verweise auf Ereignisse, lassen den Leser mehr Zeit im Anhang verbringen als in der Handlung. Doch hat man sich erst einmal an die opulente Sprache gewöhnt und hat die wichtigsten Namen im Kopf (den vollkommenden Überblick wird man aber wohl nie bekommen können) verliert man sich im Schicksal von den beiden Kindern, die die vermeintlichen Erben des Grals sein sollen und entwickelt schnell Sympathie für den etwas trotteligen Mönch Willem, von dessen Chronik ausgehend die Geschichte erzählt wird. Ich bin gespannt, wo sie mich hinführen wird.





Isabel Allende: "Eva Luna"

Ich habe noch große Probleme, den Inhalt selbst zusammen zu fassen, da ich das Buch gerade erst angefangen habe und noch nicht allzu weit bin. Die Protagonistin ist Eva Luna, ein junges Mädchen, Tochter einer Indio. Sie wird hineingeboren in die Unter- und Halbwelt einer lateinamerikanischen Hauptstadt an der Karibikküste. Weiter bin ich noch nicht, aber bisher gefällt es mir gut. Hmm... ein paar Monate später und ich bin immer noch nicht weiter. Eigentlich ist das das Todesurteil für ein Buch. Nicht das ich eine irgendwie begründete Abneigung dagegen hätte, aber ich habe einfach keine Lust, es zu lesen. Falls ich doch noch dazu komme, kann ich vielleicht auch mal was dazu sagen.





Jean M.Auel: "Ayla und der Stein des Feuers"

Die Saga der Erdenkinder befasst sich mit dem Leben in der Altsteinzeit, einer Welt zur Zeit der letzten Eiszeit vor ca. 30 000 Jahren. In den vorhergehenden Bänden wird das Leben und Aufwachsen Aylas, einer jungen Frau geschildert, die von Neandertalern aufgezogen wird und schließlich auf Leute ihrer Art vom Typen des modernen Menschen trifft. Was man aus diesem Büchern alles lernt über die Zeit und Lebensweise unsere Vorfahren ist einmalig. Einerseits wird wirklich alles bis ins kleinste Deteil geschildert, anderseits verliert die Handlung nie an Spannung und erzeugt auch manchmal Gänsehaut. Ich bin inzwischen beim fünften Band "Ayla und der Stein des Feuers" angekommen. Danach geht es auch noch weiter, aber nachdem ich die Vorgänger jetzt in so gut wie einem Rutsch gelesen habe, brauche ich erstmal eine Pause.












Iny Lorentz: "Die Wanderhure"

Ich lese deutsch! Allein das verdient doch schonmal Anerkennung, bald nehmen die Franzosen noch überhand an in meinem Regal. Dies war ein online Tip, über den ich irgendwo gestolpert bin. Und weil mir grad danach war, hab ich's mir direkt bei Amazon bestellt. Und ja, es hat sich geloht! Die Geschichte hört sich erstmal ein wenig Platt an. Mittelalter, Marie, Tochter aus gutem Haus wird von ihrem zukünftigen Bräutigam betrogen und nicht nur um all ihr Geld sondern auch um ihren Ruf gebracht und muss sich fortan als Wanderhure durchschlagen. Aber...! Ich habe es nicht glauben können, es ist ziemlich gut! Iny Lorentz zieht mit ihrer Art zu schreiben von der ersten Seite an mit, so dass man schon nach fünf Minuten schwer mitleidet. Und wenn man die 600 Seiten dann durch hat, ist man den Figuren so seelisch verbunden, dass man im Happy-End mitschmachtet und sofort die Fortsetzung haben will *g*.





Bernard Werber: "Nous les dieux"

Da war er, der Drang Wissen zu wollen, wie es weitergeht mit den Ex-Engeln und da half der gute Vorsatz erst die Thanatonauten zu lesen auch nicht mehr viel. Aber irgendwann werde ich das sicher noch. Ja, es ging als wieder ins Werber Universum und der Titel hält, was er verspricht, wir tauchen ein ins Reich der Götter. Genauer gesagt führt Michaels Reise nach Aeden mitten rein ins Studentenleben. Und studiert wird "Gott sein", Welten werden geschaffen und wieder vernichtet, die Menschheit wird zum Spielball und überschatten wird auch noch alles von rätselhaften Göttermorden, die bald jeden Überlebenden in Verdacht geraten lassen. Und wie geht es nun weiter und wer zum Kuckuck lebt auf dem Berg? Tja, dieses Buch stellt den Anfang einer Trilogie innerhalb dieser Trilogie dar... Also gibt es noch zwei Nachfolger und ich bleibe weiter ein kleiner ahnungsloser Mensch.





John Connolly: "The Book Of Lost Things"

Was bewog mich dazu, gerade dieses Buch zu kaufen? Ich denke, es war das Cover. Sieht doch einfach gut aus, oder? Dann stand es in der Bestselleraufreihung sehr weit oben, war deshalb vergleichsweise billig und ich hatte sogar schonmal den Namen des Autors aufgeschnappt, wusste dass er Dubliner ist. Und als ich es dann in der Hand hielt und den Inhalt las, wusste ich: Glücksgriff! Ein Buch wie es mir nur gefallen konnte. Man könnte es ein modernes Märchen nennen. Sollte man aber vielleicht nicht, denn das ist es nicht. Es geht um Märchen, ja, aber eher werden sie verarbeitet, neu interpretiert und miteinander verknüpft in einem Abenteuerroman. Die Geschichte ist nicht neu, sogar ganz bewusst angelehnt an gewisse Meisterwerke unserer Zeit. Connolly baut die Grundzüge der Handlung um das Gedicht "Childe Roland" von Robert Browning auf, verschweigt im Anhang auch nicht die dadurch entstehenden Parallelen zum Dunklen Turm. Denn es geht um Türme, es geht um einen Ritter, es geht um einen Jungen, alles in einer anderen Welt als unserer, die über gewisse Portale mit unserer verbunden ist. Die Liste könnte auch noch weiter gehen. Deshalb muss ich sagen, gehen die Gemeinsamkeiten schon über den selben Ursprung hinaus. Man sieht klar und deutlich, dass Connolly die Motive aus den King Büchern verwendet und nicht nur aus dem Gedicht. Aber, das muss das Ergebnis ja nicht schlecht machen! Denn es ist gut, es macht Spaß, die Märchen geben der Geschichte nochmal eine ganz andere Seite und ganz besonders möchte ich den Anhang loben, in dem alle erwähnten Märchen in Originalversion zu finden sind. Also ganz klar eine Empfehlung von mir, uneingeschränktes Lesevergnügen für Nicht-Kenner des Dunklen Turms und leichtes Schmunzeln, aber man kann ja ein Auge zu drücken, bei den Verehrern der Turm Reihe.





Hape Kerkeling: "Ich bin dann mal weg"

Da hat Kathi für Weihnachten schon wieder das richtige erwischt. Ich gestehe, ich war voreingenommen, weil ich nicht unbedingt ein Fan von Hape Kerkeling bin. Aber ich wollte ihm dennoch eine Chance als Schreiber geben. Und siehe da, das ist echt cool und ich habe direkt sehr viel gelesen. Was grad Hape Kerkeling zum Pilgern auf dem Jakobsweg, einmal quer durch den spanischen Norden bewegt, lädt zum Nachdenken ein. Und ganz abgesehen davon, wusste ich schon immer, dass Pilger ein lustiges Völkchen sind (ich bin aber doch eher die Pilgermama *lol*). Trotzdem, ich muss zugeben, eine gewisse Lust, das selbst mal zu tun, entsteht sehr schnell. Zum Glück sind die Beschreibungen der Unterkünfte schrecklich genug, dass ich mir die Idee doch wieder aus dem Kopf geschlagen habe! Ich belasse es lieber beim Lesen.





Anne-Sophie Brasme: "Respire"

19 Jahre alt un seit zwei Jahren im Gefängnis, verurteilt wegen dem Mord an der besten Freundin. Um die Länge der Tage hinter sich zu bringen, schreibt Charlène ihre Geschichte nieder. Eine Geschichte, die dem Leser schwer im Magen liegt. Zuviel Wahrheit steckt in ihr. Nicht jeder wird zum Mörder, aber es fällt nicht schwer dieses Mädchen zu verstehen. Ich bin froh, dieses Buch gefunden zu haben, denn es lässt mich nachdenken. Nachdem ich zum zweiten Mal angefangen hatte, konnte ich es drei Tage lang nicht mehr zur Seite legen. Jetzt wünschte ich mir, es hätte anders enden können, also ist es Zeit sich daran zu erinnern, dass es "nur" eine Geschichte ist. Mir kam gerade der Glöckner von Notre Dame in den Sinn. Nun entscheidet selbst, wer ist hier der Mann und wer das Monster? Soll heißen, es fällt schwer zu entscheiden, wer denn das Opfer ist, die ermordete Freundin oder doch Charlène aus den Gründen, die sie zu dieser tat führten.





Bernard Werber: "L'empire des anges"

Eine Geschichte wie gemacht für mich: Engel auf Französisch! Wer des Französischen mächtig ist, sollte dieses Buch wirklich lesen. Es geht um das Reich der Engel, wie es da so aussieht, wie man ein Engel wird und was man als Engel eigentlich so macht. Die Geschichte und die Ideen sind einfach toll! Anfangs hat mich der Erzählstil immer verwirrt, die Handlung läuft sehr straff und schnell, so dass innerhalb weniger Seiten, sehr viel Zeit vergeht. Und da ich französische Bücher immer nur häppchenweise lesen kann, war ich ungefähr ein Jahr damit beschäftigt.
Doch nach dem Neuanfang und mit ein bisschen mehr Übung in der Sprache ging es richtig gut, innerhalb weniger Wochen war ich durch ohne den Faden zu verlieren. Und es hat mich gepackt! Jetzt will ich aber doch wissen wie es mit dem Ex-Engel Michael weitergeht, aber bevor ich die Fortsetzung lese, sollte ich eher mal den Vorgänger über die Thanatonauten lesen. Also auf die Liste der noch zu lesenden Bücher.





Eric-Emmanuel Schmitt: "Oscar et la dame rose"

Was eine süße und herzergreifende Geschichte! Der kleine Oscar schreibt in den letzten Tage seines Lebens Briefe an Gott, an den er nie geglaubt hat. Erzählt ihm von seinem Tag, teilt seine grössten Wünsche und Ängste, immer mit dem Wissen bald zu sterben. Durch reine Phantasie durchlebt er ein ganzes Leben bis ins hohe Alter. Ein kleines Buch, dass die kurze Geschichte eines kleines Jungen erzählt, der doch so groß ist und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ob es jetzt ums Glauben geht oder nur um unser allgemeines Verständnis von Leben und Tod. Betrachtet durch Kinderaugen wird alles so einfach.





Colum McCann: "Der Himmel unter der Stadt"

Wie lange dieses Buch in meinem Regal stand, weiss ich schon gar nicht mehr. Es war mal ein Weihnachtsgeschenk, ich habe es angefangen, hatte aber nicht wirklich Zeit und der Anfang hat mich nicht vom Hocker gerissen. Also verschwand es wieder im Regal und wude nie wieder angerührt. Jetzt bekam es seine Chance, denn ich habe haufenweise Bücher mit ähnlichem Schicksal eingepackt und ich bin sicher, ich werde sie alle lesen. Erzählt wird vom Leben in den Tunneln unter New York, abwechselnd zu unserer Zeit und von der Zeit des Baubeginns 1916 bis heute. Düstere, kalte Athmosphäre, wie es sich für einen Tunnel gehört. Aber mir hat eindeutig die richtige Geschichte gefehlt, es plätschert nur so dahin ohne dass irgendwas passiert. Man verpasst nichts, wenn man es nicht liest.





Carlos Ruiz Zafón: "Der Schatten des Windes"

Am Tag meiner Abreise, am Kölner Bahnhof... ging mir irgendwie durch den Kopf, dass alle meine Bücher in dem Koffer waren, der schon seit einigen Tagen per Post unterwegs war. Gar kein schöner Gedanke, wenn man eine lange Zugfahrt vor sich hat. Aber es war ja noch nicht zu spät und es gibt ja Bahnhofsbuchhandlungen. Und das war auch gut so, da ich die anderen Koffer erst einen Monat später wiedergesehen habe. Was mich veranlasste, dieses zu kaufen: es war dick und es ging um Bücher *g*. Oder besser gesagt um ein Buch "Der Schatten des Windes" und seinen Autor Julian Caraz. Im Barcelona des Jahres 1945 findet der junge Daniel eben diesen Roman und wird hineingezogen in eine abenteuerliche Geschichte voller Geheimnisse, Verzweiflung, Einsamkeit und Liebe, die sich nicht mehr nur zwischen den Buchdeckeln abspielt und den Jungen von einst bis zu seinem Tod begleitet. Auf jeden Fall ein guter Kauf dort in Köln, denn die Geschichte hat mich 2 Wochen beschäftigt auf meinem Weg durch Frankreich.





Inger Frimansson: "Gute Nacht, mein Geliebter"

Da ich jetzt einige Sachern erstmal beiseite gelegt habe, kam ich endlich dazu, dieses Buch aus Kathis Regal, was jetzt schon wieder Monate bei mir steht anzufangen. Es handelt sich hierbei um einen schwedischen Thriller, der mir von der Besitzerin sehr empfohlen wurde und deshalb dachte ich mir, das wird mein Thriller des Jahres. Lese ich nämlich nicht wirklich oft, ist nicht wirklich mein Lieblingsgenre, aber ab und zu okay. Einige Zeit später: Ich bin tatsächlich fertig! Ein spannendes und bedrückendes Buch, irgendwie düster. An sich ganz gut, aber einfach nicht 100%ig mein Geschmack, jedem das seine. Und worum es geht? Um eine Frau names Justine, die bisher noch das Opfer (ihrer Vergangenheit) ist, aber laut Klappentext auch bald Verdächtige an diversen Morden wird.





J.R.R. Tolkien: "Der kleine Hobbit"

Lange hat es gedauert bis mir mal den kleinen Hobbit vorgenommen hatte. Und jetzt habe ich es endlich mal wieder geschafft, mich mit einem Buch auf's Sofa zu lümmeln und mich von nichts mehr stören zu lassen, bis es durch gelesen ist. Sehr schön! Wie es mir gefallen hat, ist natürlich klar, ich bin ein Tolkien-Verehrer... *g* Nichts geht über ein schönes Abenteuer und Wiedersehen mit alten Bekannten. Und für dir Rätsel aus Bilbos Wettstreit mit Gollum habe ich auch praktische Verwendung gefunden. Ich liebe Geschichten, in denen gerätselt wird! Womit ich auch auf "Glas", den vierten Band der Turm-Saga von Stephen King hinweisen kann, da gibt's ganz viele Rätsel.





Tanja Kinkel: "Unter dem Zwillingsstern"

Vor kurzem fiel mir dieses Buch wieder ein, denn es ist schon länger her, das ich es gelesen habe, vielleicht 1 1/2 Jahre oder so. Und weil ich mich immer noch dran erinner, sollte ich es hier aufnehmen. Es gelangte zu mir weitergereicht durch meine Oma, was mich eigentlich abschreckt. Auch der Rückentext (Lebensweg ... Freundschaft ... Liebe ... bla bla bla) war nicht mein Fall, aber ich war verzweifelt auf der Suche nach was zu lesen. Außerdem ist es dick (und ich mag dicke Bücher)! Man kann es also als glücklichen Zufall sehen, dass ich es tatsächlich gelesen habe. Und es war toll. So toll, dass ich sofort versucht habe, viele meiner Freunde auch dazu zu bewegen. Es geht tatasächlich um das, was angekündigt wird, die Lebensgeschichte von Carla Fehr, einer Schauspielerin, ungefähr in der Zeit von 1910 bis 1950. Aber so fesselnd erzählt, wie ich es nie gedacht hätte. Also lasst es mich euch nochmal ans Herz legen: es lohnt sich!





Leonie Swann: "Glennkill"

Im kleinen irischen Ort Glennkill geschieht ein grausamer Mord. Der Schäfer George Glenn wird von einem Spaten aufgenagelt, tot im Gras gefunden. Während im Dorf verwirrende Dinge vor sich gehen, versucht Georges Schafherde um Miss Marple, dem klügsten Schaf der Welt, hinter die Geheimnisse des Mordes zu kommen und die Menschen und ihre Lebensweise zu verstehen. Gar nicht so einfach für ein Schaf und irgendwas scheint auch nicht mit rechten Dingen zuzugehen.
Inzwischen habe ich es durch und kann nun bestätigen, dass es mir gefällt. Es macht wirklich Spaß, weil es so amüsant geschrieben ist. Und wer wollte nicht schon immer wissen, wie ein Schaf denkt? ;-)












Stephen King: "Der Dunkle Turm"

Damit hat sie irgendwie angefangen bei mir, die Faszination an Fantasy und großen Epen. Stephen King habe ich dank meiner Mama schon als Kind als einen meiner Lieblingsautoren entdeckt. Ich habe zwar bei weitem nicht alles von ihm gelesen, aber schon so 70%.
Auf die Saga vom Dunklen Turm bin ich 1996 mit Tod gestoßen. Habe dann aber schlauerweise doch vorne angefangen, mit den bis dahin schon erschienenen Büchern Schwarz und Drei. Während den nächsten Jahren habe ich so sehr wie noch nie zuvor auf die Vortsetzungen gewartet. Zum vierten Band Glas war es nur ein Jahr, doch Wolfsmond kam erst 6 (!!!) Jahre später raus. Der Abschluss mit Susannah und Der Turm folgte dann zum Glück/leider im halbjährigen Abstand. Und dann war es tatasächlich vorbei... acht Jahre mit dieser wunderbaren Geschichte.
Ich gebe es gern zu, ich habe geheult wie ein Schlosshund am Ende, denn Abschied nehmen fällt mir nicht leicht. Zwischendurch bin ich eh immer durch alle Emotionen gegangen. Mein Lieblingsband ist glaube ich 'Tod' geblieben, vielleicht nur weil es mein Einstieg war, vielleicht aber auch mit Grund, dem folgt, denke ich 'Drei'. Alles in allem kann ich sagen, dass die Turm-Saga bisher die mir wichigsten Bücher meines Lebens sind, die absoluten Favoriten, ganz oben wo nichts dran kommt. Es gibt viele Anhänger, und doch hat die Geschichte nie einen Hype ausgelöst wie z.B. der HdR, was mich wirklich wundert. Ich kenne zum Beispiel niemanden persönlich (mal abgesehen von meiner Mama), der diese Romane gelesen hat und ich konnte auch noch niemanden davon begeistern. Vielleicht ist es auch besser so, das Geheimnis dieser Bücher im kleinen Kreis zu belassen.





J.R.R. Tolkien: "Der Herr der Ringe"

Ich bin ein großer HdR-Fan, sowohl vom Buch wie auch von den Filmen. Zum Inhalt braucht man heutzutage wohl kein Wort mehr verlieren. Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch diese Bücher gelesen haben, denn es ist die beste Literatur unserer Zeit. Tolkien war ein Genie! Keine andere Geschichte ist so phantasievoll, so durchdacht, so detailreich. Man muss nur das Buch aufschlagen und schon steht man mitten in Mittelerde. Theoretisch könnte ich das auch zu den aktuellen Büchern stellen, denn eigentlich lese ich es immer. Und wenn ich fertig bin, fang ich wieder von vorne an... Momentan und schon seit 2 1/2 Jahren *g* auf Französisch. Ich wollte bis zum Abi alle drei schaffen, klappt nicht, aber es aufgeben werde ich trotzdem nicht!





J.R.R. Tolkien: "Das Silmarillion"

Das einzige, was für mich an den Herrn der Ringe herankommen kann ist das Silmarillion. Die Vorgeschichte der Elben hat mich gefesselt und berührt. Viele Geschichten, die im HdR erwähnt werden, finden eine Erklärung und es ergibt sich das Bild einer gesamten Welt. Manches lädt ein zum Träumen, anderes ist so spannend, dass man das Buch nur ungern zur Seite legt. Nach einiger Zeit gewinnt man sogar über all die Namen einen Überblick und versteht einzelne Zusammenhänge zu späteren Geschichten. Der Stammbaum hat mich fasziniert!





Walter Moers: "Die Stadt der träumenden Bücher"

Leute, lest dieses Buch! Zumindest wenn ihr Bücher so liebt wie ich und wenn nicht, dann trotzdem, nur zum Spaß. Bücher sind lebendig, Bücher riechen, Bücher können auch gefährlich sein. Das wusste ich schon lange. Und hier ist das ganze auch endlich in Buchform zu lesen. Walter Moers ist eh toll. Ich habe alle seine Bücher gelesen und warte immer schon gespannt auf das nächste. Der Mann hat eine Phantasie! Und viele Bücher hängen irgendwie zusammen, zumindest die, die in Zarmonien spielen. Also wieder etwas für mich, die so verliebt in "große" Geschichten ist. Aber dieses ist das aller beste von allen!





Chris Heath: "Feel"

Ich glaube, inzwischen habe ich genug Leuten mit meiner Schwärmei von diesem Buch in den Ohren gelegen. Es tut mir echt leid! Aber ich hab festgestellt, dass die meisten das nicht verstehen oder mir nicht glauben können. Ok, sie haben es ja auch nicht gelesen.
Es handelt sich also um die/das Robbie Williams-Biographie/Portrait und ja, ich mag den Herrn und seine Musik, aber das hat nichts damit zu tun, dass das Buch einfach gut ist. Spannend, wenn man wissen will, wie es denn nun wirklich so abläuft rund um den Musikmarkt und wie die Wahrheit hinter den erlogenen Meldungen aussieht. Und ja, ich glaube dem Buch einfach mal. Warum auch nicht? Ich glaub ja schon der Presse absolut nichts (selbst wenn es wahr ist *g*), da kann ich doch auch mal einfach einem Buch glauben. Also ich empfehle es absolut und danke, es war ein tolles Weihnachtsgeschenk!





Paulo Coelho: "Der Alchimist"

Alors, il cessa d'avoir peur et d'avoir envie de retourner sur ses pas, car un certain soir son cœur lui dit qui'il était content. "Même si je me plains un peu, disait son cœur, c'est seulement que je suis un cœur d'homme et les cœurs des hommes sont ainsi. Ils ont peur de réaliser leurs plus grands rêves, parce qu'ils croient ne pas mériter d'y arriver, ou ne pas pouvoir y parvenir.
Schliesslich war meine einzige deutsche Lektüre beendet. Und ich kann doch nicht ohne Buch in der Hand! Also ganz schnell etwas gekauft, was ich eh schon lange lesen wollte und doch nie geschafft habe. Besser spät als nie. Ein wunderbares Buch, eines das ich zu den ganz grossen zähle. Der junge Schäfer Santiago, der seinem Schicksal bis zu den Pyramiden folgt, lehrt uns viel über die Notwendigkeit, unseren Träumen zu folgen und unseren ganz persönlichen Schatz in dieser Welt zu finden. Ein Buch zur richtigen Zeit. Manchmal muss man alles hinter sich lassen, um später wiederkommen zu können. Manchmal muss man einfach leben.






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