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Frisch ausgezogen/weggezogen/umgezogen/eingezogen


Hier bin ich also, in der großen Kleinstadt. Was wollt ihr wissen? Dass der Versuch, meine Handtücher an die Tür zu "kleben" gewaltig schief lief, dass Bilder sich auch nicht so einfach an raufasertapezierte Wände kleben lassen und dass das einzige was klebt bisher der Küchenboden ist? Das wäre immerhin ein Anfang. Warum klebe ich so gern, wird sich der ein oder andere jetzt fragen. Weil Nägel nicht erlaubt sind, aber wenn das so erfolgreich weitergeht, werde ich da nochmal sehr stark drüber nachdenken. Vielleicht fallen so ein paar kleine Nägelchen auch gar nicht auf...
Ich hatte einen anstrengenden Samstag, dank dem Packmarathon. War auch sehr genervt davon, aber es musste ja getan werden. Das Ergebnis davon war das hier, alle Sachen komplett, die mit nach Kaiserslautern auswandern sollten:


So vor mir stehend kam mir das noch sehr viel vor, beim Auto beladen erst recht und beim Ausladen und die Treppe hochschleppen noch viel mehr. Aber dann, einmal ausgepackt und eingeräumt, ist hier doch noch ziemlich viel Platz übrig und ich hätte auch noch mehr mitnehmen können.
Ich hatte auch einen anstrengenden Sonntag, denn lange Autofahren kann ganz schön anstrengend sein, wenn man es nicht gewohnt ist und auch noch eine nicht gerade erholsame, kurze Nacht hatte. Ob das wohl auch an der Nervosität lag. Sicherlich mindestens ein kleines bisschen, wenn nicht sogar ein größeres. ;-)
Den Höhepunkt in Sachen Anstrengung erreichte aber mein Montag. Immerhin konne ich als ich um 13h das erste mal in meinem Zimmer stand sagen, dass ich schon alles an organisatorischen Sachen erledigt hatte, was ich mir für die nächsten vier Tage vorgenommen hatte. Einwohnermeldeamt, Bank, Stadtbücherei, ... Und dann stand ich hier. Genauer gesagt vor diesem Haus, in dem wir die 1. Etage bewohnen:


Mein Zimmer ist allerdings das einzige, das auf den Hinterhof raus geht, deshalb fragt erst gar nicht nach dem Fenster. Wobei ich auch noch drauf hinweisen muss, was für eine tolle Sache das ist, also mein persönlicher Hinterhof vor dem Fenster. Keine Straße, keine Kirche, dafür durchgehend Vogelgezwitscher und spielende Kinder von den Balkonen gegenüber
Innerhalb von ein paar Minuten hatte ich dann meine Schlüssel vom Hausmeister gekriegt und er verschwand auch schon wieder. Und ich war ganz allein in dieser Wohnung, die ich mir doch eigentlich mit drei anderen Menschen teile. Von denen war allerdings noch keine Spur. Also machte ich mich ans Einrichten. Natürlich nachdem ich meine etlichen Kisten, Koffer, Säcke etc das Treppenhaus hoch geschleppt hatte. Netterweise war es ja auch ein wahrer Sommertag, mit Temperaturen, die wir bisher nur aus dem April kannten und einer so wunderbaren Sonne. Führte dazu, dass ich nach 5 min total durch geschwitzt war und als alles oben war musste ich erstmal meine neue Dusche testen.


Damit es nicht länger so aussah wie auf den beiden Bildern, war ich dann bis 19h mit Möbelstellen und Ausräumen beschäftigt. Dann fiel mir ein, dass ich vielleicht das Auto doch besser umparken sollte, bevor es keinen Bus mehr gibt, mit dem ich zurück kommen kann. Leider war es da schon zu spät, es gab zwar noch einen Bus, auf den hätte ich allerdings viel zu lange warten müssen und da bin ich dann doch lieber gelaufen. natürlich musste gerade in dem Moment der Sommer von dannen ziehen und ich stand im Regen. Mein Schirm lag natürlich zu Hause, denn wer rechnet schon mit Regen im temporären Hochsommer... Bis ich dann wieder zurück war, war es dann aber immerhin so spät, dass ich nun endlich zwei meiner Mitbewohner, Andreas und Mayur kennen lernen konnte. Die dritte im Bunde, Jassi folgte am Tag darauf, sprich gestern. Und für mehr war der Abend auch schon nicht mehr zu gebrauchen. Ich musste mich zwingen, noch ein bisschen TV zu gucken, weil man doch nicht um 9h schon ins Bett kann. Aber länger als bis 11 habe ich es nicht mehr geschafft, dann wurde das neue Bett getestet. Und was soll ich sagen... Ungewohnt, neu, aber ich werd mich dran gewöhnen können! Und jetzt zeige ich euch mal de Rest meines Zimmers und der Wohnung.
Wie man sieht geht es los in meinem Zimmer, jetzt eingerichtet. So sieht es jetzt auch aus, bis auf das Bild an der Wand, dass sich inzwischen leider wie gesagt schon wieder selbstständig gemacht hat. Aber ich finde schon noch eine Lösung.


Das hier ist die Sicht aus meinem Fenster in den "Hinterhofwald", dann ein Blick in den Flur, die erste Tür rechts ist meine und noch ein Einblick in das Badezimmer:


Und das hier ist unsere Küche und der dazugehörige wunderschöne, riesige Balkon und der Ausblick auf den Hinterhofwald von eben diesem:



Und damit wäre der kleine Rundgang auch schon beendet. Der Tag gestern wurde dazu benutzt, das nötigste an Lebensmittel und ein bisschen fehlende Einrichtung zusammen zu suchen und abends konnten wir dann auch endlich das Einstandsbier und einen gewissen Wein, der noch gar keiner ist, genießen. Resultat davon ist, dass sich hier heute vor 13h niemand aus dem Bett bewegt hat und bei einigen bin ich mir auch gar nicht sicher, ob sie überhaupt schon aus ihren Zimmern geschaut haben... *lach* Dafür hat man ja Feiertage erfunden! Und ich widme mich jetzt mal wieder wichtigen Sachen im Leben, wie zum Beispiel der Befestigung von widerspenstigen Bildern an doofer Raufaserwand und ähnliches. Morgen fahre ich dann übrigens wieder zurück nach Bochum, ein paar Tage im altbekannten Bett schlafen und ab nächste Woche Donnerstag bin und bleibe ich dann erstmal hier.
3.10.07 17:33


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Hochoffiziell Studentin


Ja, so sieht er also aus der Ernst des Lebens. Letzte Woche ging auch für uns endlich die Uni los, zumindest auf'm Papier. Die praktische Umsetzung beschränkte sich erstmal auf Begrüßungen, Kneipentouren, Erstiparties und allem anderen, was ganz viel Spaß macht, aber möglichst wenig mit Studium zu tun hat. Der Höhepunkt war meiner Meinung die Glühweinwanderung Donnerstag Nacht, einfach grandios, das will ich nächstes Jahr unbedingt wieder mitmachen. Wir sind beladen mit einem Kessel Glühwein von der Uni aus durch den Wald zum Humbergturm gewandert, ausgerüstet mit kiloweise Knicklichtern, damit auch niemand beim Pinkeln verloren gehen kann. Das bzw. die Astaparty direkt danach war dann aber auch das Ende dieser Feierwoche, am Freitag morgen um 9h hieß es das erste mal ganz ernst und nach Plan zur ersten Vorlesung in der Uni erscheinen.
Man kann also nicht gerade sagen, dass diese Woche sehr anstrengend war. Trotzdem hat sie mich extrem geschafft und Zeit für irgendwas hatte ich auch so gut wie gar nicht. Wie soll das erst ab diese Woche werden? Seit Freitag entwerfe ich auf jeden Fall schon fleißig an den ersten Plänen für unser Semesterprojekt. Es nennt sich "Driving Range", worüber ich mich immer noch ausgiebig amüsiere. Wir bauen einen Golfplatz, hihi. Nein ok, kein Golfplatz, nur einen überdachten Abschlagplatz, aber trotzdem, ausgefallener wäre es wohl kaum gegangen.
Insgesamt bin ich momentan ziemlich zufrieden, ich bin noch motiviert, das was ich bisher von der Uni hatte, macht Spaß, viele nette Leute kennen gelernt... Das finanzielle macht noch ein paar kleine Probleme, wir müssen sofort unverschämt viel in Materialien investieren (die wir natürlich auch direkt diese Woche alle brauchen, pff), das zieht die Laune gerade ein wenig runter. Aber man muss ja immer irgendwas zu jammern haben. Doch immerhin mit Grund! Aber sonst... wie gesagt super! Kein Vergleich zu vorletzte Woche, wo ich vor Langweile nur so vor mich hin vegetiert bin. Ich glaube, Langeweile wird mir länger nicht mehr unter kommen ;-). Und ich schaffe es gerade sogar zu lesen und mich der Musik zu widmen, also nutzte ich meine freie Zeit immerhin richtig sinnvoll! A propos Bücher... Habe heute noch ein bisschen an meiner Lektüre herum gewerkelt, also vorbei schauen lohnt sich. Und mehr habe ich auch gar nicht zu erzählen, werde jetzt gleich noch ein bisschen lesen gehen und dann schon ins Bett, ich muss morgen um halb 7 raus *schüttel*.


Da wohne ich!!!
28.10.07 20:53


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