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Beautiful Ireland


Wie ihr seht habe ich es geschafft! Ich melde mich zurück aus der Versenkung der letzten drei Wochen, im Gepäck dieses neue Layout. Dass es so lange gedauert hat, war nicht beabsichtigt. Erst fehlte mir Zeit und Muße, dann mal zwischendurch Internet, und irgendwann hatte ich es endlich recht weit geschafft, als mir mein Programm einen Strich durch die Rechnung machte. Dann wurde ich auch noch krank und schließlich war die Motivation wieder von dannen. Dazu gab es noch den alltäglichen Stress - irgendwann arbeite ich ja tatsächlich auch mal - und die letzten paar Tage wurden auch nochmal gehörig von Deutschland aus durcheinander gewirbelt. Lange Rede, kurzer Sinn, jetzt habe ich es geschafft.
Ich habe auch einiges zu erzählen und zeigen, aber das werde ich morgen tun. Bis dahin muss dieser Anblick reichen, wollte es nur nicht ganz unkommentiert dastehen lassen. Jetzt kann ich endlich den ersten Haken auf meiner To Do-Liste machen.
4.2.07 01:56


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Der ganz normale Wahnsinn bzw. Pt.I


Hiermit fange ich an, detailliertere Einblicke in mein tägliches Dasein und die letzten drei Wochen zu geben. Nach meiner Stichpunktliste zu urteilen, kann das etwas länger werden, weshalb ich mich entschlossen habe, den Eintrag in vier einzelne zu teilen. Jeden Tag gibt es einen weiteren Teil, heute möchte ich mich den spannenden alltäglichen Gegebenheiten widmen.

Mein tägliches Arbeitspensum hält sich (noch) in Grenzen, mal sehen, ob es einfach noch ein bisschen mehr Eingewöhnung bedarf, aber noch ist es sehr entspannt. Das einzig schwere, ist für mich chronische Langschläferin das regelmäßige frühe Aufstehen. Jeden morgen um kurz nach 7h, da bin ich eigentlich noch halbtot. Sobald ich über mir Getrampel und Geschrei höre, weiß ich, es ist allgemein Aufstehenszeit, also stürze mich ins Gewühl, um ein klein bisschen beim Anziehen behilflich zu sein, aber eigentlich erledigt sich das von selbst. Das Frühstück mache ich dann noch schnell und für Sophie ihren Schulsnack und sonst bleibt nur warten, dass die beiden Mädels endlich ihre Schüsseln leer kriegen und man sie ins Bad zum Zähneputzen verfrachten kann. Das war’s auch schon, denn dann ist viertel nach 8 und alle machen sich auf den Weg.
Ich widme mich erst mal Frühstück und Dusche und erledige dann mein morgendliches Arbeitspensum. Das heißt, Montags und Freitags sauge ich einmal durch’s Haus, Dienstags ist Staubwischen dran, Mittwochs bügeln und Donnerstag eben die Toilette und das Bad putzen. Im Schnitt kann ich dafür eine Stunde einplanen, also wirklich weltbewegend ist das nicht. Dann bin ich eigentlich noch immer mit Bailey durch den Park gegangen, was ich sogar gern gemacht habe, da es morgens zwischen 11h und 12h aus unerklärlichen Gründen immer sehr sonnig ist. Aber der Hund wurde heute abgeschafft, was ich gerade ziemlich krass finde. Sie hat letzte Nacht das Telefon-/Internetkabel durchgekaut und jetzt wird sie zurück gegeben. So als wäre da Garantie drauf und man müsst sie nur zurück bringen, und sie wird kostenlos zurück genommen bei Mängel am Produkt... Aber ok, ist nicht mein Hund, da will ich mich nicht einmischen. Abgesehen von der notorischen Kauerei war sie aber eine ganz liebe. Etwas hyperaktiv, aufgedreht und nicht zu bremsen, aber schrecklich anhänglich, streichelbedürftig und auch sehr ruhig. Bellen habe ich sie nur ab und zu gehört, wenn sie draußen in ihrer Hütte sein musste, aber wusste, dass jemand im Haus war. Sonst hat sie nie einen Mucks von sich gegeben. Die halbe bis dreiviertel Stunde mit dem Hund raus gehen, fällt jetzt also auch noch weg von meinem Arbeitsplan.
Ok, meine Family kam grad zurück, mit dem Hund. Also bleibt sie erst mal hier, mal sehen wie es weiter geht.
Bis 13h habe ich dann erst mal gar nichts zu tun und dann kommt Lucy mit Sophie von der Schule zurück. Sie isst Mittag, wir meistens nur eine Kleinigkeit nebenbei, aber das nimmt auch schon wieder eine Stunde in Anspruch, denn beide Mädels sind schreckliche Esser. Jeder Tag ein kleiner Kampf, egal ob Frühstück, Mittag oder Abendbrot. Nach dem Mittag muss ich sie dann ab und zu tatsächlich mal für zwei Stunden beschäftigen, was nicht schwer ist, es gibt genug zu spielen und zu basteln. Allerdings ist das doch ziemlich selten, denn Dienstags hat sie nachmittags Schwimmern, Mittwochs Musikschule und Freitags habe ich den Nachmittag frei, da bleiben nur noch Montag und Donnerstag, wo sie oft auf Geburtstagen oder bei Freundinnen ist.
Chloe wird dann gegen 16.30h von der Creche abgeholt und wenn sie da ist, gibt es eigentlich schon sofort Tea, also ein kleines Abendbrot um 17h. Da mache ich quasi gar nichts, denn die beiden brauchen eh eine Stunde um aufzuessen und haben ihre Mama daneben stehen, die sie alle 30sec drauf hinweist, dass sie nicht quatschen, sondern weiter essen sollen. Also warte ich einfach nur... Dann geht es ins Bad, was ich tatsächlich ab und an mal übernehme (Montags oder Mittwochs, denn Di und Do muss ich um halb 6 zur Sprachschule), oft ist aber auch Bob schon von der Arbeit zurück und kümmert sich drum. Dann kriegen sie noch ein oder mehrere Geschichten oder ein bisschen TV und schwups sind sie im Bett, irgendwann zwischen 18.30h und 19h. Wie man sieht, kann ich nicht grad sagen, dass ich mich zu Tode schufte. Am Samstagmorgen oder Nachmittag, wie es grad benötigt wird, habe ich beide Mädels noch mal für 3 – 4 Std, was wir gestern mit ganz viel Kneten und Malen verbracht haben und der Park ist ja auch direkt vor der Tür. Und mein Babysitten sieht so aus, dass ich einfach nicht selbst ausgehe. Denn Lucy und Bob gehen erst weg, wenn die Mädels schlafen und dann wachen sie auch eigentlich nicht mehr auf. Also alles sehr entspannt...

Dienstags und Donnerstags gehe ich jetzt wie gesagt zur Sprachschule, ins English Language Institute. Ich war jetzt dreimal dort, und es ist sehr nett. Von 18.30h bis 20.30h haben wir zwei Stunden Kurs, sind meistens so um die 8 Leute. Das Englischniveau meiner Mitstreiter und des Unterrichts passt zu meinem, Moira unsere Lehrerin ist auch super und alle sind nett. Macht also Spaß.
Um dorthin zu kommen, fahre ich nach Dublin in die Innenstadt, denn die Schule ist am St. Stephen’s Green. Dazu nehme ich den Bus von hier aus, der ungefähr eine halbe Stunde braucht. So genau kann man das allerdings nicht sagen, denn das Bussystem ist hier schon etwas ganz besonderes.
Dublin ist von der Größe und der Einwohnerzahl ungefähr mit Bochum zu vergleichen, steht in Sachen Verkehr allerdings Paris in keiner Weise etwas nach. Was hier auf den Straßen los ist und wie die Iren fahren, ist echt lebensmüde. Es gibt hier nur den DART, das ist wie eine S-Bahn, der vom nördlichsten bis zum südlichsten Vorort die Küste entlang fährt und den LUAS, das ist eine neue Straßenbahnlinie, die eher die Westseite bedient. Und sonst besteht der komplette öffentliche Nahverkehr aus Bussen. Die sehen alle so aus...

...und verstopfen zu tausenden die Straßen. Wenigstens muss man sich keine Gedanken machen, ob ein Bus grad pünktlich ist oder wann der nächste kommt, denn es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als einfach auf gut Glück zu warten, irgendwann wird schon einer kommen. Denn exakte Fahrpläne wurden hier erst gar nicht angeschafft. Jeder Fahrplan verrät nur die Startzeit des Busses an seinem Startpunkt und die ungefähre Fahrtdauer von Ort zu Ort. Also 10min zu früh oder 10min zu spät liegen noch genau im Fahrplan, es gibt ja kein pünktlich. Und da mein Bus tagsüber eh alle 10 bis 15min fährt, brauche ich gar nicht erst überlegen, welchen ich nehme.
Noch eine spannende Sache ist der Ticketkauf. Normale Einzeltickets werden beim Fahrer gekauft, Automaten gibt es leider nicht. Und dem muss man das Geld passend geben, denn es gibt kein Wechselgeld. Man bekommt nur eine Quittung über das zuviel gezahlte und damit kann man dann in der Stadt zum Hauptbüro gehen und kriegt sein Geld wieder. Da vieles nicht abgeholt wird, macht das Busunternehmen wohl richtig gute Einnahmen damit. Ich z.b. habe es quasi nie passend, denn ich muss 1,90€ zahlen und das ist verdammt schwer, zusammen zu kriegen. Also sammle ich bei jeder Fahrt 10 Cent Quittungen und im Sommer schau ich mal da vorbei und hol mir ein paar Euro zurück. Bei meiner ersten Busfahrt zur Schule bin ich übrigens aus Orientierungslosigkeit beinahe verzweifelt. Im Bus selbst gibt es keine Anzeigen der Haltestellen und außerhalb des Stadtzentrums auch noch nichtmals an den Haltestellen. Dazu war es dunkel, hat geregnet und alle Scheiben waren beschlagen. Dann versuch mal rauszufinden, wo du grad bist! Besonders, wenn man zum ersten mal die Strecke fährt, nicht grad einfach. Und wenn man oben sitzt, ist es auch schwer im letzten Moment nach unten zur Tür zu sprinten, wenn man im letzten Moment doch feststellt, man müsste grad aussteigen. Aber inzwischen finde ich mich zurecht, man gewöhnt sich ja an alles.
Was nur noch ein amüsantes Erlebnis bereitet hat, war eine Erkenntnis letzte Woche. Ich stand nach der Schule an der Haltestelle, zum ersten Mal ohne Mitwartende und fror. Irgendwann (theoretisch eine viertel Std. zu spät) kam mein Bus und ich freute mich, ging vor an die Straße und was macht der Bus? Er fährt einfach an mir vorbei! Erst mal war ich perplex und natürlich außer mir vor Freude, noch eine weitere halbe Stunde warten zu dürfen. Während des Wartens kamen aber auch andere Menschen und stiegen in andere Busse, was mir Gelegenheit gab, zu merken, dass sie alle dem Busfahrer den Arm entgegenstrecken um ihm zu zeigen, dass sie auf ihn warten und er doch bitte warten soll. Schlaue Sache bei so vielen verschiedenen Bussen, die an einer Haltestelle halten. Aber schon doof, wenn man so was nicht weiß. Aber jetzt habe ich es gelernt und strecke immer schön brav meinen Arm aus und werde auch nicht mehr in der Kälte stehen gelassen.

Ohne Busse zu erreichen ist zum Glück der nächste Supermarkt. Da bin ich ein bisschen besser versorgt als in Frankreich, denn der ist nur einen kurzen Weg durch den Park entfernt, man braucht ca. 10min. Und es ist ein schöner großer. Dunnes Store nennt sich das Teil, hält zwar nicht mit den Giganten Carrefour oder Auchan mit, kommt aber nah dran. Ich würde ihm auf meiner Größenskala eine 8 geben, denn es ist schon nicht schlecht groß und auch mit Kleiderabteilung und kleinem Shoppingcenter dran. Und das allerwichtigste: 24 Stunden, 7 Tage die Woche geöffnet. Einkaufsvergnügen ohne Einschränkungen also. Da kaufe ich also meinen Tagesbedarf an Schokosachen und Tee (hmmmmm... ganz toller! Orange-Mango-Zimt!).
Letzte Woche war da eine ganze Schule eingeflogen um den Kunden ihre Einkäufe in die Taschen zu packen. Womit ich bei einem weiteren erwähnenswerten Thema wäre, um das ich hier nicht drum rum komme. Schuluniformen. Ich habe mir mein ganzes Schülerleben eine Schuluniform gewünscht, leider hat es nie geklappt und inzwischen ist meine Schulzeit vorbei und in Deutschland wurde das immer noch nicht eingeführt. Irgendwann erzählten mir meine Eltern mal, dass sie vor meiner Geburt überlegten nach Neuseeland auszuwandern, ich war daraufhin ziemlich enttäuscht. Hätten sie es doch mal gemacht, dann hätte ich mein ganzes Leben Schuluniform tragen dürfen. Die irischen Schüler haben dieses Glück auf jeden Fall. Und da das für mich schon immer diese große Sehnsucht war, kann ich auch nicht anders, als immer drauf zu achten. Sehr sehr viele Schüler in sehr sehr vielen verschiedenen Uniformen sind in Dublin unterwegs und immer denke ich, ich will auch! Sophie hat auch eine, auf dem ersten Bild was ich im Dezember hochgeladen habe, wenn man ein bisschen runterscrollt, hat sie sie an. Um das also zusammen zufassen, in meinem nächsten Leben, möchte ich bitte in einem Land mit Schuluniform leben!

Ich denke, für heute habe ich genug erzählt. Morgen geht es weiter mit ganz vielen Fotos von unserem Haus, meinem Zimmer und was ich grad noch so zeigen kann. Bis dahin noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche!
4.2.07 17:06


Visualisierungsdrang bzw. Pt.II


Ich weiß, ich sagte am Montag sollen die Fotos kommen... Allerdings war da dieser Hund, der das Internetkabel zerkaute. Beim ersten mal ließ es sich noch notdürftig zusammen flicken, beim zweiten mal auch noch so gerade eben, nach dem dritten mal, war allerdings nicht mehr viel vom Kabel übrig, was man noch hätte flicken können. Jetzt haben wir auch noch beim Versuch ein neues Kabel durch die Wand zu ziehen, eben dieses Teil in eben dieser Wand zum Feststecken gekriegt, womit erst mal alle Rettung dahin wäre. Aber egal, wann immer ich diesen Blog online stellen kann, schreiben kann ich ja schonmal.
Noch mit Internet konnte ich auf jeden Fall noch ein paar andere Sachen aktualisieren. Zum Beispiel lese ich gerade zwei neue Bücher, "Ich bin dann mal weg" und "Das zweite Gesicht". Außerdem bekam ich letzte Woche mal wieder Ballonpost, die nun ganz wunderbar meinen Schrank ziert.

Um dann mal das große Geheimnis wo und wie ich eigentlich wohne zu lüften, habe ich während der letzten Wochen mal ganz viele Fotos gemacht. Here we go!


Das ist also unser Haus, zweimal von vorn, einmal von hinten. Ich finde es übrigens recht schön, und auch der Fakt, dass alle Häuser unserer Straße genau gleich aussehen, lässt sich ertragen. Immerhin sehen sie nett aus.




So sieht es hinter'm Haus im Garten aus. Da steht ein wunderbares Trampolin, das ich allerdings noch nicht ausprobiert habe, denn ich bestehe darauf, dass es mir im Winter zu kalt dazu ist, und noch ein Haufen anderer großer Spielsachen, die im Sommer sicher alle noch zum Einsatz kommen.





Hier sieht man die Küche, wo eigentlich immer am meisten rumsteht, aber es ist ein sympatisches Chaos.



Zwei Blicke ins Wohnzimmer mit Hund davor.




Das ist das Badezimmer, was ich benutze und mir mit den beiden Mädels teile. Die brauchen es zum Glück nur zum Baden am Abend. Der Boden ist übrigens Teppich! Das erste mal, dass ich Teppich im Bad erlebe...





Hier sieht man den Playroom, der vollgestopft ist mit Spielzeug aller Art, das man jetzt allerdings nicht sehen kann, weil es alles außerhalb des Bildes steht *g*. Und dahinter geht es raus zum Wintergarten, in dem es selbst im tiefsten Winter so warm wird, dass man sich am liebsten in die Sonne legen würde.





Ganz stilecht in Rosa und Pink ist das natürlich Sophie's Room. Ja, sehr aufgeräumt, aber gespielt wird ja auch meistens unten im Playroom.





Genauso pinklastig und aufgeräumt ist auch Chloe's Room und Schränke befinden sich übrigens gerade alle außerhalb des Fotos.



Das sind unsere tierischen Mitbewohner. Zum einen Bailey, die uns aber jetzt wohl bald verlassen wird, bzw. es schon getan hat, wenn das Kabel entdlich repariert wurde, zum anderen Fred und Moby (keine Ahnung, wer wer ist), die beiden stinklangweiligen Goldfische.


Jetzt also der wichtigste und schönste Raum des Hauses (aber wohl auch der am schlechtesten geheizte): Mein Zimmer!!! Hier sieht man der Reihe nach mein Bett, mein Schränke, meine Schreibtischecke und meine Tür. Und dann habe ich noch etwas ganz tolles fabriziert, eine Animation, bei der man einen Rundumblick bekommt. Ich hoffe, ich überforder jetzt keinen Computer damit. Am Anfang braucht es lang zum Laden, aber wenn einmal alles da ist, läuft es in vernünftigem Tempo.
Animation


Und schließlich aus aktuellem Anlass etwas ganz neues von heute morgen (Dienstag). Ich komme aus der Dusche, gucke zum Badezimmerfenster raus, strahlender Sonnenschein. Schnappe mir ein Handtuch, gucke wieder, Schnee!!! Irgendwann hörte ich mal, dass es in Irland niemals schneien würde. Tja, war wohl nix... Ich habe mich auf jeden Fall gefreut wie ein kleines Kind, denn es war für mich tatsächlich der erste Schnee des Winters. Nach 10min war der Spuk allerdings auch schon wieder vorbei und die Sonne strahlte wie zuvor, aber vor unserem Haus im Schatten ist tatsächlich ein klein bisschen liegen geblieben. So schön sah das heute aus:


Schneegestöber
7.2.07 13:53


Pt. Ungezwungen & Frei


Ich blogge ;-). Und damit möchte ich mal eben das schlaue System, dass ich mir letztens für die eigentlich noch anstehenden Einträge ausgedacht hatte, über den Haufen werfen. Ist doch doof. Sobald ich mir sowas fest vornehme und mir immer wieder vorhalte, mache ich es ja doch nicht mehr freiwillig. Also jetzt unsystematisch, ich erzähle einfach! Schon viel besser...
Aber zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich diese Woche unerklärlicher Weise tatsächlich keine Zeit zum Bloggen hatte. Ich habe theoretisch nichts anderes gemacht als sonst auch, aber irgendwie war zwischen Arbeiten und mal ausnahmsweise regelmäßigem zur Schule gehen (soll heißen, ich war 2x diese Woche, ich kann das ja machen, wie ich will, weil ich immer für ein Paket von Stunden zahle, die ich dann besuchen kann, wenn ich Lust habe) nicht mehr wirklich Zeit. Gestern war dann auch noch Sophie krank und durfte zu Hause bleiben, das liebe ich ja. Nächste Woche wird an sich wohl sehr anstrengend. Es sind nämlich Ferien! :'( Mir graut es jetzt schon. Zum Glück nur für Sophie und auch nur eine Woche, aber trotzdem, mir wäre es lieber, wenn ich drum herum kommen würde.



Eine ganz spannende Sache habe ich zu erzählen! In 29 Tagen ist St. Patrick's Day!!! Und es ist ein Wunder geschehen, ich habe tatsächlich geschafft, meinen Mund aufzumachen, um zu fragen, ob mich ganz eventuel und vielleicht mal jemand besuchen kommen könnte. Natürlich war meine ganze Zurückhaltung und die negativen Bedenken total sinnlos, denn es ist überhaupt kein Problem. Und so steht unseren Plänen, dass Micha im März kommt, nichts mehr im Weg. Find ich toll! Es ging dann sehr schnell, Flug ist gebucht und ich bin schon fleißig am Planen. Seit ich mich entschieden hatte nach Irland zu gehen, freue ich mich auf den St. Patrick's Day und das war eigentlich auch der Grund, warum ich erst in Frankreich war und dann im zweiten Halbjahr hierhin bin. Wird sicher toll.

Habe ich erzählt, dass der Nachwuchs in meiner Familie endlich angekommen ist? Ich glaube, hier noch nicht. Ein Grund, warum die letzte Woche ein bisschen stressig war. Sie heißt Harriet, wurde letzten Donnerstag morgens um 6.37h geboren und ist schrecklich süß. Tagsüber ist sie meistens ein ruhiges und liebes Baby und nachts hält sie nur ihre Eltern auf Trab, hihi.

Ziemlich viel Interesse widme ich momentan einer Sache, die nicht wirklich mit Irland zu tun hat, aber trotztdem sehr spannend ist. Couchsurfing! Eine echt tolle Seite, auf die ich schon im Dezember gestoßen bin, mich aber erst letzte Woche - als ich noch Zeit hatte, aber keine Lust, mich dem Blog zu widmen - richtig reingekniet habe. Es lohnt sich wirklich und ich mache schon Pläne, wo meine nächsten Urlaube auf den Couches dieser Welt hingehen können. Ich habe auch schon nette Leute kennen gelernt und nächste Woche treffe ich mich mit einem irischen Mädel, die ursprünglich aus Galway kommt und mir Dublin aus Dubliner Sicht zeigen wird und außerdem wird sie mich in die Geheimnisse des Irischen einweihen *g*. Diese komische wirre Sprache.
Also wirklich, wer gerne reist und interessante Menschen kennen lernt, sollte unbedingt mal vorbeischauen!



Na, der Banner erinnert mich doch jetzt schon wieder an Lost. Gefährliche Sache. Wenn man einmal damit anfängt, kann man einfach nicht mehr aufhören. Die dritte Staffel hat es echt in sich und ich bin froh, jetzt aktuell auf Englisch zu gucken. Die Iren haben auch ein Glück was das angeht. In Deutschland ist man ein Jahr zeitversetzt zu den USA, hier sind es genau 5 Tage. Soll heißen, hier kommen die aktuellen Folgen immer an dem Montag nach dem US-Mittwoch. Das ist ganz nett, wenn man das im Hinterkopf haben kann.
Und L-Word habe ich schon Anfang und Ende Januar jeweils eine ganze DVD verschlungen, das macht jetzt auch einfach Spaß. Und sonst verfolge ich inzwischen ein bisschen gelangweilt die neue Staffel Big Brother. Ich hatte gehofft, mit der Rückkehr zum alten Konzept würde das wieder so lustig wie damals werden. Bisher hat's aber noch nicht geklappt. Mal weiter schauen, vielleicht wird es ja noch besser. Momentan finde ich es allerdings zum Einschlafen.
In unserem Haus wird eher mit Begeisterung Rugby geschaut. Überhaupt sind die Iren alle total Rugby verrückt. Finde ich schon sehr lustig, aber ich gebe zu, länger als 10min habe ich noch nie zugeguckt. Vielleicht sollte ich das mal nachholen. Genug Möglichkeiten stehen mir auf jeden Fall zur Verfügung. Ich besitze nämlich einen Fernseher mit ungefähr 600 Sendern in meinem Zimmer. Ich find es nur schrecklich anstrengend, damit TV zu gucken. Man kann einfach keinen Überblick gewinnen und mal eben durchzappen klappt auch nicht. Der Fernseher bleibt also meistens so gut wie unangetastet. Aber es ist gut ihn zu haben *g*, für alle Fälle!

Jetzt habe ich erstmal mein Gewissen beruhigt und wieder gebloggt. Damit bin ich zufrieden. Vielleicht habe ich in nächster Zeit noch ein paar Fotos von meinem letzten Ausflug, aber ich verspreche erstmal nichts. Je nachdem wann ich Lust habe, mich um die Bilder zu kümmern. Ihr werdet es sehen, wenn sie da sind. Erstmal wünsche ich euch einen schönen Abend! Meiner wird recht ruhig werden, ich versuch ein paar Sachen abzuarbeiten, die noch anstehen. Denn Margeaux (frz. Au Pair aus meiner Klasse), mit der ich heut abend eigentlich weggehen wollte, muss jetzt doch babysitten und deshalb wurde das auf morgen verlegt und ich kann heute faulenzen. Macht auch nix... bin dem faul sein nie abgeneigt. :D
16.2.07 19:57


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