Purple Planet
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A la recherche de l'ennui


Tja... also... was soll ich schreiben... ich blogge! Es tut mir fürchterlich leid, dass ich erst jetzt was von mir hören lasse, bla bla bla, uns so weiter, und so fort...
Wie es mal wieder dazu kam, hat einige Gründe. Trotz allen misslichen Umständen ist aber wohl der Hauptgrund, dass ich entweder nichts zu erzählen habe, weil ich denke, es ist schon alles erzählt, oder keine Lust, weil schon wieder tausend andere Dinge viel wichtiger sind. Dazu kamen dann noch die misslichen Umstände und voilà so schnell kann's gehen.

Diese Umstände fingen gestern (Mittwoch) vor zwei Wochen an und nannten sich Ferien. Das ist schon eine echt tolle Erfindung, man kann ausschlafen, faul sein, eine Menge unternehmen, sich um alles kümmern, was so angefallen ist, ... so lange man Schüler ist. Ist man dies allerdings nicht mehr, sondern hat sich hingegen der Kinderbetreuung zu Hause verschrieben ist es eher der pure Horror. Es waren also mal wieder 1 1/2 Wochen durchgehende Arbeit, oft von morgens 8h bis abends 21h. Und es kann so schwer sein, sich den ganzen Tag zu beschäftigen wenn es draußen schon kalt, ungemütlich und früh dunkel ist. Vielleicht denkt man jetzt, dass hatte ich doch schon im Sommer und da waren es ganze 10 Wochen, also kann es nicht so schlimm gewesen sein. Dazu zu sagen sei allerdings, dass ich es im Sommer aber gar nicht anders kennengerlernt hatte. Aber wenn man erst einmal in den Genuss des geregelten Arbeitsplan mit der eingeplanten Stundenanzahl kommt, dann ist es viel schwerer wieder übermäßig zu schuften. Aber was soll's, so schlimm war's ja auch nicht, ich hatte nur halt keine Zeit mehr für irgendwas anderes. Denn die übrigbleibende Zeit von 21h bis 8h war größtenteils (Nein, natürlich schlafe ich nicht jede Nacht 11 Stunden!) mit Schlafen ausgefüllt.

Es blieben logischer Weise auch freie Tage, zB das erste Ferienwochenende. Der Samstag war erstmal so frei, freier geht's gar nicht. Ich habe quasi überhaupt nichts gemacht, denn ich war so fertig. Ich glaube, ich bin in diesen paar Stunden zwischen Aufstehen und Schlafengehen noch nichtmals aus meinem Schlafanzug rausgekommen. Zu meiner Verteigung sei zu sagen, ich hatte allen Grund kaputt zu sein, denn zu den ersten drei Ferientagen kam an dem vorausgehenden Donnerstag auch noch ein Fahrradunfall von Matthieu, der ihn drei Zähne kostete. Ich finde, ich habe alles meisterlich gemeistert, dass trotzdem die ganze Familie fertig mit den Nerven war ist allerdings verständlich. Krankenhaus, diverse Zahnärzte und Spezialisten hat er inzwischen tapfer hinter sich gebracht und heute, zwei Wochen später ist so gut wie gar nichts mehr zu sehen. Der komplett wieder eingesetzte Zahn wird jetzt von einer Miniversion einer Zahnspange gehalten, aber das ist auch alles. Nochmal Glück gehabt!

Sonntag war ein Tag in Paris, wovon es auch die versprochenen Fotos gibt. Ganz viel Kultur, also macht euch auf was gefasst! Zu finden im Fotoalbum, ich verlinke sie erstmal nur und werde hoffentlich demnächst noch Zeit finden, genauer festzuhalten, was man auf welchem Bild sieht. Das wird dann aber ausführlicher, also nicht zu übersehen. Als erstes ging es in die Opéra Garnier, die ich bisher nur von außen kannte und nun auch unbedingt mal von innen bestaunen wollte. Was ein barockes Prunkstück! Ich konnte mich absolut nicht satt sehen, tausend Details, die ich einfach so wunderschön anzuschauen fand. Mein absolutes Highlight: die 1963 von Chagall neu bemalte Kuppel des Theathersaals. Ich hätte Stunden dort stehen können und es bestaunen. Diese Oper ist übrigens der Originalschauplatz vom Phantom der Oper.
Danach besichtigte ich noch das Musée Rodin um wenigstens mal ein Museum in Paris gesehen zu haben. Herr Ostgathe (mein ehemaliger Kunstlehrer) wäre stolz auf mich. Ich gebe es zu, ich hab es nicht so mit Museen. Kunst schön und gut, beschäftige ich mich wirklich gerne mit und interessiert mich, aber mir in Museen die Füße platt zu stehen (am liebsten in überfüllten) finde ich eher anstrengend. Doch ich habe mit vorgenommen, wenigstens ein paar noch zu schaffen. Aber zurück zum Herr Rodin. Für alle weniger interessierten, das ist ein französischer Plastiker (dieses Wort habe ich noch nie gehört), Bildhauer und Zeichner, der von 1840 bis 1917 lebte und viele bekannte Sachen schuf. Die Fotos muss ich dann irgendwann nochmal im einzelnen präsentieren.

Und schon war das Wochenende wieder um und die Ferien gingen weiter. Mittwoch hatte ich auch frei und ich hatte mir so viel online vorgenommen, inklusive dieser Fotos und auch eben diesen Eintrags. Wie es das Schicksal aber so wollte, verabschiedete sich am Dienstag abend unsere Internetverbindung und irgendwie kam sie auch nicht von allein zurück. Daran ließ sich auch nichts großartig ändern, das dank den Ferien, die Familie bei der ich wohne in Urlaub war. Und ich kann ja nicht einfach so deren Sachen neu konfigurieren und installieren nur damit ich wieder ins Internet kann. Also mal eine Woche ohne... Das fand ich schon ziemlich unangenehm, aber ich muss sagen, es blieb immer genug anderes zu tun. Es ist wirklich schlimm, ich hatte schon seit sehr sehr langer Zeit keine Langeweile mehr, denn irgendwas ist immer da, was ich schon seit Wochen vor mir herschiebe und noch keine Zeit für gefunden habe. Deshlab auch liebe Menschheit, verzeit mir meine Schreibfaulheit! Ich weiß wirklich nicht, wie ich die ganzen Briefe, die ich eigentlich noch müsste in den nächsten 5 Wochen noch schaffen soll. Ich wünsche mir also einfach mal einen Moment Langeweile! Das heißt nur einen Moment, wo alle Dinge getan sind, wo ich nichts im Kopf haben, was ich eigentlich noch tun müsste, sondern einfach mal gar nichts tun kann. Wird eh nicht vor mitte Dezember passieren. Habt ihr das grad gelesen? 5 Wochen! Es sind wirklich nur noch fünf Wochen! Das ist so unglaublich, wie schnell es geht. Es ist natürlich so passiert, wie von Anfang an erwartet, dass diese 6 Monate so schnell wie nichts umgehen. Dass ich allerdings am Ende gar nicht mehr weg will, ist nicht so. Ich freu mich riesig zurück zu kommen! Aber ich denke, dass sagt man sich eh vorher nur um es leichter zu machen. Eigentlich weiß man doch schon, dass man hinterher auch froh sein wird, nach Haus zu kommen.

Inzwischen sind die Ferien also endlich wieder vorbei. Dazwischen kam noch ein (internetloses) Wochenende, dass ich mit shoppen, arbeiten und mich um vieles und nichts kümmern verbracht habe und nun hat die Arbeit wieder halbwegs geregelte Maße angenommen, wenn nicht grad Kinder krank werden, Sessel morgens um 8h geliefert werden oder einfach nur der dumme Mittwoch da ist und das Internet hat sich am Dienstag morgen auch wieder zurück gemeldet. Also Welt in Ordnung.
Morgen ist Freitag, das ist ganz wunderbar, denn das bedeutet übermorgen ist schon wieder Samstag und obwohl ich grad ans Sams denken muss, assoziiere ich eigentlich eher ein freies Wochenende damit. Außerdem habe ich vor, meine nur teilweise erfolgreiche Shoppingtour von letzter Woche diesmal in Paris fortzusetzen und noch weiteres für meine kulturelle Bildung zu tun. Freuen würde ich mich auch, wenn ich noch ein bisschen Zeit zum Lesen hätte, denn das geht viel zu sehr unter in letzter Zeit und ich befürchte, ich werde nie fertig... Wie war das gleich mit der Langeweile?
Wenn ich erstmal zurück in Deutschland bin, werde ich die Woche vom 16. bis Weihnachten nur noch ganz viel lesen und mich langweilen... das wird toll! Jetzt wird mir sicher auch nicht mehr Zeit als für ein paar wenige Seiten bleiben, denn morgen muss ich arbeiten, zwar nicht früh, aber früh genug und jetzt will ich ins Bett und träumen (hoffentlich wieder so unterhaltsam wie letzte Nacht, da habe ich u.a. von Stars auf Eis geträumt, das war schon sehr interessant *g*). Gute Nacht!
10.11.06 01:45


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Im Schatten der Nacht


Es ist schon wieder mitten in der Nacht und ich sollte eigentlich schlafen, denn in 6 Stunden wird mein Wecker klingeln, also beste Vorraussetzungen um zu bloggen. Warum entwickle ich bloß immer erst so spät die Lust dazu, ich hätte das ganze Wochenende Zeit gehabt? Aber nein, es muss jetzt sein...

Mir rennt momentan ein bisschen die Zeit davon. In weniger als vier Wochen bin ich auf dem Weg nach Hause. Da ich Samstag früh fahre, somit das Wochenende nicht mehr dazu gehört und dieses schon wieder um ist, bleiben noch genau 2 Wochenenden. Zwei!!! Und ich habe das Gefühl, noch so viel erledigen, unternehmen und sehen zu müssen. Gleichzeitig muss noch so viel organisiert und geplant werden und jeder Tag saust an mir vorbei. Es ist unglaublich. Die letzten Wochen im Juni bevor ich her kam erschienen mir eigentlich sehr lang, ich war so gespannt, es konnte gar nicht schnell genug gehen.
Jetzt konnte es mir auch nicht schnell genug gehen, so sehr habe ich mich drauf gefreut wieder nach Deutschland zu kommen. Ich dachte, den Zustand des sich so Wohlfühlens, dass man dann doch nicht mehr weg will, erreiche ich nicht. Ich fand es zwar schön, mir ging es gut und ich war zufrieden, aber doch habe ich mich immer auf den 16. Dezember gefreut. Sei es drum, dass ich die heimatliche Luft schnuppern wollte oder dass ich nach neuen Abenteuern strebte, die mich im Januar erwarten werden. Und dann erreichte ich es doch, vor ein paar Wochen. Versteht mich nicht falsch, dass ich mich auf zu Hause freue stimmt weiterhin und besonders darauf einige Menschen zu sehen, die ich so sehr vermisse, doch unter anderen Umständen - wenn ich nicht so gern nach Irland wollte - würde ich am liebsten im Januar wieder hier her zurück kommen. Denn es geht mir gut, ich fühle mich wohl, schließlich lebt man sich wohl doch richtig ein. Ich werde meine Familie vermissen, besonders meine Kids, die Stadt, das französische Leben um mich, meinen süßen Twingo, ... Und als ich das bemerkte, da fing die Zeit an zu rasen. Und seitdem kennt sie keine Gnade mehr und ist schneller als ich ihr überhaupt hinterher sehen kann. In 26 Tagen, 14 Stunden und 51 Minuten werde ich meine Koffer aus dem Zug auf kölschen Boden schmeißen und damit wird ein weiterer Abschnitt meines Lebens hinter mir liegen.
Aber genug rumphilosophiert, eigentlich sollte das nur entschuldigen, dass ich zu wenig Zeit habe um mich um alles zu kümmern, hauptsächlich dass Briefe immer noch nicht beantwortet sind. Vergebt mir wenn ich es nicht mehr schaffe!

Wann hatte ich nochmal zum letzten Mal geschrieben, letzten Donnerstag? Am darauf folgenden Wochenende war ich wie gesagt shoppen. Nach einem misslungenen Anfang sogar erfolgreich und nun bin ich zufrieden. So zufrieden wie Frauen nunmal sind, wenn sie tolle Sachen gekauft haben, die sie am liebsten jeden Tag bewundern würden. Aber die Frage wie zum Teufel ich eigentlich mein Gepäck nach Deutschland/Irland kriegen soll, ist berechtigt. Ein weiteres Problem auf der Liste das auf Lösung wartet.
A propos Irland, da war doch was... vielleicht wundert sich der ein oder andere, dass ich mich dazu bisher nicht wirklich geäußert habe. Tja, das Problem ist, dass ich noch immer keine Familie habe. Ein Umstand, der mich ziemlich ärgert. Keine Ahnung, was die irische Argentur macht, aber sehr schnell scheinen sie nicht zu sein. Es ist halt blöd. Ok, bis Januar ist noch ein bisschen Zeit, aber ich wollte eigentlich einen Teil meines Gepäcks von hier aus direkt hin schicken und wie schon bemerkt, in vier Wochen werde ich schon nicht mehr hier sein. Also hatte ich zwischendurch angefangen privat im Internet zu suchen. Auch ziemlich erfolgreich, doch irgendwann so erfolgreich, dass mich das ganze etwas überfordert hat und ich komplett den Überblick verloren hatte. Dazu kam der Internetausfall, der nicht sehr hilfreich war und dass ich erst Probleme hatte, meine deutsche Argentur zu kontaktieren, dann noch größere bei der irischen. Manchmal glaubt man, die Welt hat sich gegen einen verschworen. Jetzt hoffe ich, dass sich bald was tut, denn inzwischen ist vieles geklärt und ich gehe mit besserem Überblick an die Sache und hänge mich da rein, bis ich eine sichere Familie habe. So viele interessiert, da muss sich doch eine finden, mit der es klappt! Also Fortsetzung folgt...

Die Arbeit unter der Woche war auch letzte Woche wie immer. Es geht inzwischen alles sehr einfach und gut, ich habe Spaß, mache meinen Job gern, also kein Grund zur Klage. Ist schon schön, dass ich das sagen kann.

Gestern war wieder ein Tag in Paris. Als erstes habe ich eine Karte gekauft. Eine Karte für "Le Roi Soleil"! :D Das ist ein ganz tolles Musical, dass seit Ende September und noch bis Ende des Jahres in Paris ist. Es kam ganz unverhofft und hat sich an mich rangeschlichen, durch Schwärmerei von Emilie, die es vor zwei Wochen gesehen hat und durch Werbung, die mir egal ob TV, Radio oder Plakate ins Auge und Ohr drang. Und dann beim Versuch mich ganz vorsichtig zu informieren und umzugucken hat es mich gepackt! Und ich wusste, das muss ich sehen. Und deshalb habe ich jetzt eine Karte für den 7. Dezember und freue mich über meinen Platz in Reihe 5. (Ein neuer Song wurde hier aufgenommen -->let's sing)
Denn Nachmittag und Abend habe ich dann mit Alex und dem ein oder anderem Cocktail in der Stadt verbracht. Anfangs etwas unbeholfen, weil wir uns auch schon wieder seit dem Sommer nicht mehr gesprochen hatten, wurde es aber doch super. Es tut gut, mal wieder den Mund aufmachen zu können und sich mitzuteilen. Dominique und Etienne bezeichneten mich letzte Woche als sehr discrète, was soviel heißt, wie ich spreche so gut wie gar nicht über mein Leben. Ich glaube, sie haben Recht. Es scheint, als verhalte ich mich wirklich schon so, als wäre das meine Familie... Aber warum auch nicht, anscheinend bin ich einfach so und es geht mir ja gut und weder ich noch irgend jemand anders hat ein Problem damit.

Hier von meinem Blog konnte ich natürlich auch wieder nicht die Finger lassen. Es gibt eine neue Seite. Es geht um meine Träume. Ich träume immer sehr viel und kann mich inzwischen auch meistens sehr gut daran erinnern. Da kommen wirklich die lustigsten Sache raus. Fast alle erzähle ich auch, aber wirklich festgehalten habe ich sie noch nie. Und da ich mich gerne noch ausführlicher mit dem Thema beschäftigen würde, möchte ich nun regelmäßig Traumtagebuch schreiben. Und warum dann nicht gleich hier? Vielleicht werde ich nicht alle Träume zum Besten geben, aber in 80% aller Fälle handelt es sich eh um ein weiteres faszinierendes Schmanky-Event, und wenn ich momentan schon keine Berichte von realen Ereignissen schreiben kann, dann werde ich das halt von den erträumten tun.
Bisher findet sich dort noch kein Traum, ich kann mich zwar an letzte Nacht erinnern, aber nicht so vollständig und interessant, dass es sich lohnt, damit anzufangen. Aber geht trotztdem auf die Seite, denn ich habe ein paar Stunden an einer Grafik gebastelt, auf die ich jetzt sehr stolz bin, weil ich sie sehr schön finde. Und sobald ich wieder was spannendes träume, sage ich Bescheid. --> dreaming: Mein Traumtagebuch
Und damit verabschiede ich mich für heute Nacht und wünsche allen Lesern schöne Träume! Spätestens am nächsten Wochenende werde ich sicher wieder von mir hören lassen. Bonne nuit!
20.11.06 01:53


Was sagt uns der Kalender?



Vor mir an der Wand hängt ein Kalender, der bringt mich oft zum Lachen und vor allem hält er ganz viele Informationen bereit. Diese Woche verstehe ich ihn übrigens nicht, deshalb die Bitte an Micha, die hier ja eh nie vorbeischaut, mir zu erklären was es mit den Pizzakartongeschenken von Herrn Förster auf sich hat. Aber nicht so wichtig, darum sollte es jetzt nicht gehen. Der Kalender sagt mir, dass heute der 28. November ist und am Sonntag der 1. Advent. Glaube ich ihm das? Werde ich wohl, meine subjektive Wahrnehmung sagt mir allerdings anderes. Temperaturen wir im Spätsommer, sonnenverwöhnte Tage, ... außerdem kann der November doch noch gar nicht vorbei sein, so schnell kann die Zeit doch gar nicht laufen. Wenn ich mein Gehirn ein bisschen anstrenge sagt mir der Kalender auch noch, dass ich in 18 Tagen wieder in Deutschland bin. Trotz allem und was auch immer, ich freu mich!

Bis Januar ist es dann ja auch nicht mehr weit und oh Wunder, meine Irland-Planung macht kleine Vortschritte. Ich denke, ich könnte eine Familie gefunden haben, mit der es hoffentlich klappt. Wie man sieht, will ich noch nicht zu euphorisch sein, es ist ja noch nicht fest. Deshalb werde ich auch erst mehr erzählen, wenn es sicher ist. Aber wenigstens sieht es schonmal ganz gut aus.
Ich könnte zu Weihnachten übrigens ein paar neue Regenschirme gebrauchen, werde ich wahrscheinlich nötig haben. Denn mir wurde letzte Woche schon wieder einer vom bösen Wettergott, der ab und zu ja doch mal mit Unwettern glänzt, zerstört. Und ich mag Regenschirme doch so gerne (also schöne bzw. außergewöhnliche!), das tut mir im Herz weh. Außerdem bin ich dankbar für alles, was mich zum ersten Mal nach Irland Reisende ein bisschen informiert. Das war nur ein kleiner Einschub, weil meine Eltern mich nach Weihnachtswünschen gefragt haben.

Am Wochenende war ich mal wieder in Paris unterwegs. Museumstour. Als erstes war ich im Musée Carnavalet, das ist das pariser Stadtmuseum. Der Eintritt dort ist frei und dafür gibt es dann so viel zu sehen, dass man eigentlich eine Woche zu tun hat. Alles was irgendwie mit der Geschichte Paris' zu tun hat lässt sich dort sehen, deshalb war es für mich und die wenige Zeit, die ich hatte doch etwas viel. Aber wenigstens war ich da und habe es versucht, das zählt. Fotos habe ich nur ein paar im Garten gemacht, drinnen wäre eh zu viel zum Fotografieren gewesen.


Danach ging es ins Musée Picasso, das war zwar weniger aber immernoch zu viel um sich ausgiebig mit allem zu beschäftigen. Außerdem taten mir irgendwann die Füße weh und der Magen knurrte. Aber nein, das klingt jetzt als hätte ich gar keine Lust gehabt, aber es war ja sehr gut und ich habe mir auch Mühe gegeben, ein bisschen Wissen vorher anzusammeln und aufzufrischen. Also es lohnt sich, dort vorbei zu schauen. Nur zum Fotografieren war ich zu faul...

Schließlich habe ich noch meinen Weihnachtsbaum entdeckt! Links im Bild, ein bisschen klein und künstlich, aber ist es nicht das, wovon ich immer geträumt habe?


Mein Adventskalender samt super tolle bunter Minilichterkette hängt auch schon, ausnahmsweise schon vor dem 1. Dezmeber, aber es wäre doof gewesen ihn noch nicht aufzuhängen, als er per Post kam. Die Weihnachtsstimmung tut sich allerdings schwer, da ich wie gesagt noch nicht wirklich realisiere, dass es schon so spät im Jahr ist. Aber noch ist ja nicht Dezember, also brauche ich auch noch nicht in der Stimmung sein.
Jetzt verschwinde ich unter die Dusche um gleich die Kinder von der Schule abholen zu können. Und dann amüsier ich mich ein paar Stunden drüben und dann ist schon wieder ein Tag um... So schnell kann es gehen. Ach, und letzte Nacht habe ich geträumt! --> dreaming
28.11.06 14:42


Im Dienste des Sonnenkönigs


Es ist schon wieder passiert, so eine Nacht im Bann des Roi Soleil. Dabei wollte ich gestern eigentlich früh ins Bett um heute morgen früh aufstehen zu können um so schnell es geht Stars auf Eis zu gucken. Hat dann nicht ganz so geklappt wie geplant, ich kann es aber überleben, denn ich hatte auch so genug Zeit zum Gucken. Wie kam es also wieder dazu? Ich denke, es lag daran, dass ich gestern morgen schon beim Kartoffeln schälen und Obst schnibbeln über die DVD hergefallen bin, wir nachmittags dann nochmal komplett zusammen geschaut haben, das Album glaube ich ungefähr 4 mal durchhörten und Emilie und ich sogar eine Karaoke-Session vor'm PC einlegten. Und dabei wollte ich doch abends nur ein klein bisschen mein historisches Wissen über die realen Verhältnisse auffrischen...
Aber was soll's, ich bin einfach nur begeistert von diesem Musical und freue mich so auf nächsten Donnerstag! Desweiteren bin ich, wie kann man es am besten ausdrücken, tombée sous le charme de Christophe. Dieser Mann hat eine Ausstrahlung! Und es ist seine ganze Rolle, die mich fasziniert, die Stimme, das Komplettpaket. ;-) Ich bin normaler Weise kein Fan vom sogenannten Videoblogging, finde ich meistens sinnlos, aber heute muss ich mich damit mal ausdrücken. Denn anders kann ich euch so schlecht zeigen, wovon ich überhaupt spreche. Wobei das natürlich auch nur ein schlechter Ersatz für die eigentliche Show ist, die ich nächsten Donnerstag endlich sehen kann bzw. diese wunderbare DVD.


Aus dieser aktuellen DVD stammt dieser Ausschnitt. Einer der besten Ausschnitte, eines meiner absoluten Lieblingslieder, wenn nicht sogar überhaupt der beste Song, aber ich habe so viele Lieblingssong, das ist unglaublich! A qui la faute, wovon sich auch der Text auf meiner Lyrikseite befindet. Schaut es euch an und seid begeistert!

Ich weiß zwar nicht warum, aber ich weiß inzwischen dass es nur an Firefox liegt, dass sich die Videos bei mir nicht einbinden lassen. Also Internet Explorer-Benutzer werden keine Probleme haben, sie abzuspielen, Firefoxmenschen einfach auf den Link darunter klicken. Kostet euch ja auch nur eine Sekunde mehr und es sind auch keine Links zur Youtube-Seite, sondern einzig und allein zum Video!


Im Gegensatz dazu stammt dieses Video von Un geste de vous vom letzten Jahr, also auch im Rahmen der ersten Produktion der Show. Muss eine der ersten Singleveröffentlichungen gewesen sein. Inzwischen haben sich unter anderem die Kostüme und Frisuren geändert, zum Vorteil wie ich finde *g*.



Und das ist dann ein Ausschnitt aus dem selben Song aus der aktuellen Show. Leider nur live mitgefilmt, aber das muss man einfach gesehen haben. Ich liebe diese Stelle!



Jetzt kommt der Song, der bei mir diesen ganzen Wahnsinn erst ausgelöst hat. Ça marche ist und bleibt eines meiner allerliebsten Lieblingslieder! Es kam als Single in diesem Sommer raus, zur Promo des Starts der neuen Produktion im September.



Wovon ich leider nicht präsentieren kann, ist Vice Versailles, der vierte unglaubliche Song vom umglaublichen Christophe Maé. Deshalb habe ich hier einen coolen Zusammenschnitt von einzelnen Austritten und in der Mitte findet sich eine eigenwillige Interpretation von eben diesem Lied, außerdem ist am Ende nochmal die Lieblingsszene aus "Un geste de vous" dabei.



Dieses Video musste einfach sein, wegen dem Englisch! Dieser Akzent! Boah, Franzosen-Englisch, das ist immer wieder der Brüller. Aber er ist einfach charmant und ich gucke es mir echt so gerne an.



Ach ja und dann war da ja noch was zu erwähnen. Nämlich dass Christophe Maé eigentlich Sänger und kein Musicalacteur ist und er bevor die Anfrage vom Roi Soleil kam kurz vor der Veröffentlichung seines ersten eigenen Albums stand (vorher hatte er "nur" für andere Künstler komponiert und geschrieben). Und ich finde, er macht echt coole Sachen, das gefällt mir! Da freue ich mich schon drauf, wenn Le Roi Soleil jemals zu Ende ist und er sich seiner eigenen Musik widmet!



Das war also mein kleiner Überblick, vielleicht kann der ein oder andere jetzt nachvollziehen, warum ich so begeistert bin. So wirklich erklären kann ich es nicht, aber es ist toll, denn dieses Musical (ich bin natürlich bestens ausgestattet um es nie zu vergessen) wird wohl immer für meine Zeit hier in Frankreich stehen und es wird sicher ein absolutes Highlight zum Abschluss nächste Woche!
30.11.06 13:33


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