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Oktobergeschichten


Ich denke, es ist an der Zeit zu bloggen. Mitten in der Nacht ist immer die beste Zeit. Außerdem schreibe ich in Word und nicht "live" bei myblog, was die beste Voraussetzung ist, nicht alles mit einem Klick wieder zu löschen, wie es mir letzte Woche passiert ist.
Da ich jetzt schon wieder so lange nicht hier war, aber trotzdem nicht untätig geblieben bin, fange ich mit den Updates an:
--> Me - Da gibt's ein ganz klein bisschen neues, aber wirklich nur ein klein bisschen.
--> Chronik - Hier ist die bisher vergessene Chronik von 2004 dazu gekommen.
--> Angels - Ich war mal wieder auf der Suche und es wurde um einiges erweitert! Bald gibt's noch mehr.
--> Lesefutter - Natürlich habe ich nebenbei auch einiges gelesen.
--> Links - Hier hat eine Grundüberarbeitung und Erweiterung stattgefunden.

Die letzte Zeit verging mal wieder sehr schnell, allerdings gibt es nicht mehr viel spannendes zu erzählen. Wenn nicht grad über uns die Welt zusammenstürzt oder sonstige Katastophen vorüber ziehen, sind sich die Wochen und Tage meistens sehr ähnlich. Jetzt habe ich schon den ewig gleichen Schulalltag hinter mir gelassen und es ist doch wieder der Alltag, den ich überall finde. Ich habe die Theorie, ohne Alltag ist der Mensch nicht überlebensfähig. Er baut sich ein System und versucht sich so gut wie es geht daran zu halten und wenn er es dann geschafft hat, fängt er an darüber zu jammern. Aber was soll's, ein bisschen Alltag ist auch gut und ich bin zufrieden. Und ab und zu, wenn es grad zu uninteressant wird, gibt es ja auch immer wieder eine kleine Katastrophe zum Aufatmen. ;-)

Dass solche Alltagstage aber auch echt unterschiedlich sein können, durfte ich erst gestern feststellen. Es gibt Tage, die sind eigentlich wie immer, aber dank kleiner Eigenheiten doch viel schlimmer, das können streitende Kinder sein, viel zu viel zu tun, schlecht geschlafen zu haben, ... oder was auch immer. Und dann gibt es Tage, die sind sonderbar, weil sie sind wie immer und doch besser.
Gestern war so ein Tag. Und das obwohl ich noch nichtmals ausschlafen konnte *lol*. Erstmal habe ich gestern zum ersten mal das Auto bekommen, was ich die nächste Zeit benutzen werde. Ursprünglich war es so geplant, dass ich das große von Dominique nehme, wir haben es auch ein paar mal zusammen ausprobiert und es war ok. Aber es war nicht so toll. Denn erstens ist es wirklich ein Unterschied ob man in einem kleinen niedlichen Auto sitzt oder in diesem Kleinlaster *g*, na ja auf jeden Fall arg gewöhnungsbedürftig. Und zweitens war da das Problem, dass Dominique auch irgendwie zur Arbeit kommen muss, also hätte ich sie dazu immer noch hinbringen und abholen müssen. Alles nicht so toll... Jetzt hat ihr Vater einen kleinen Twingo, der schon fast zum Verkauf stehen sollte, weil er nicht mehr gebraucht wird. Und den kriege ich nun für die nächsten Monate. Nicht für's private Vergnügen (schade eigentlich), sondern nur um die Kinder von der Schule abzuholen und zum Sport zu bringen, aber ich finde, das ist eine sehr gute Lösung. Denn als ich dann gestern das erste mal durfte habe ich festgestellt, dass ich mich in einem kleinen Auto doch sehr viel wohler fühle und das Fahren in letzter Zeit schon ein klein bisschen vermisst hatte. Also der kleine ist schön, den nehme ich gerne!
Mit meinem neuen schönen kleinen Auto bin ich also nach Lagny gefahen, das ist der Nachbarort, wo drei von unseren vier Kids zur Schule gehen. Weil ich auf keinen Fall zu spät kommen oder mich um einen Parkplatz stressen wollte, war ich prompt schon um 16h dort, wobei die Kinder erst um 16.30h rauskommen. Also habe ich mir noch ein bisschen Lagny zu Fuß angesehen, bisher kannte ich nur die Schule. Was ich sah, war eine so französische Stadt, französischer geht's schon gar nicht mehr. Ich kann jetzt nicht erklären, was genau eine Stadt französisch macht, es ist halt einfach so. Bussy ist es so gar nicht, dadurch das hier alle neu und Einheitsbrei ist, verbreitet das ein sehr amerikanisches Vorstadtgefühlt. Lagny erinnert mich an Châlons und das ist für mich eine der französischsten Städte überhaupt... Konnte mir jetzt irgend jemand folgen?
Ich weiß nicht, ob es dann daran lag, dass ich allein mit dem Auto die Kids abholen gekommen bin und mir das eine gewisse Autorität verliehen hat oder welche Wunder sonst geschehen sind, aber der komplette Freitag lief unglaublich ruhig ab. Ich hatte das volle Programm, bis sie im Bett waren und es wurde nicht geweint, nicht gejammert, nicht geschrien. Sie gingen freiwillig in die Badewanne, sie aßen ihre Teller leer, sie putzten sich die Zähne und sie gingen ins Bett. Irgendwie komisch, so kenne ich das gar nicht. Schön, dass es auch solche Tage gibt.

Da heute dann schon wieder ein Wochenende erreicht war (diesmal ein freies), verbrachte ich meinen Tag sehr entspannt. Ausschlafen, einkaufen, spazieren gehen, ...
Es war so schön heute, so sonnig. Bis auf ein paar Ausnahmen, die sich wohl wichtig machen wollen, tragen alle Bäume noch grün, die Wiesen sind auch noch sehr sommerlich und bei einem strahlend blauen Himmel wie heute, vergisst man wirklich beinahe, dass es schon Oktober ist. Wäre da nicht der Umstand, dass man sich schon in Jacken hüllt und in jedem Schatten sofort zu frieren anfängt. Und die Stille verrät es. Im Sommer hat man das Gefühl, die ganze Welt ist unterwegs, jetzt denkt man sie schläft. Dass an einem so schönen Tag, so wenig Menschen unterwegs sind...
Um dem bald kommenden Winter und dem schon anwesenden Herbst gerecht zu werden habe ich auch direkt mal meinen Schrank umgeräumt. Sommerklamotten raus, Winterklamotten rein. Für beides gleichzeitig habe ich zu wenig Platz, ein Teil muss immer im Koffer bleiben. Wie gut, dass ich das zu Hause nicht machen muss! Das macht echt melancholisch. Der Sommer ist vorbei *heul*. Heute in 10 Woche ist schon wieder Abreise angesagt, am 16. Dezember!

Um den schon angesprochenen Alltag ein bisschen zu unterbrechen, durfte ich am Mittwoch nachmittag mit den Kindern in die Bibliothek. Da wir das jetzt jeden Mittwoch machen, wird es aber doch wieder zum Alltag *g*. Es war ein großer Erfolg, ich fühle mich in Büchereien eh wie zu Hause (aber ich kann mich leider nicht dort anmelden, weil ich hier nicht fest wohne) und den Kids hat's auch gefallen. Wenn auch weniger zum Lesen, als mehr zum Spielen. Was sind die auch so schlau und richten eine Spielecke ein? Ist doch klar, dass niemand mehr freiwillig eine Geschichte hören will... Aber was soll's, hauptsache sie haben ihren Spaß.
Dabei habe ich auch echt faszinierende Sachen feststellen können. Um sie anzumelden, hatte ich das Familienstammbuch (ja, sowas gibt es auch in Frankreich) mit und habe das erste Mal die kompletten Namen der Familie gesehen. Sonst werden die zum Glück nicht benutzt. Man ist ja hier katholisch, also trägt jeder als Zweitnamen den Namen seines Paten und als Drittnamen haben sie alle nochmal den gleichen, keine Ahnung wieso. Kann mir das mal jemand, der sich mit der kath. Kirche auskennt erklären. Die Vornamen der Kinder sind also komplett Emilie Charlotte Marie, Matthieu Pierre-Antoine Marie, Claire Caroline Marie und Nicolas Paul-Arthur Marie und die Eltern heißen Etienne Jean-Gabriel Marie und Dominique Pierre Marie. Ähm... mehr sage ich dazu jetzt einfach mal gar nicht. Ich finde es nur wirklich amüsant.

Das ist erstmal alles, was es aus Frankreich zu erzählen gibt. Was diverse Geschehen in Deutschland angeht, freue ich mich inzwischen sogar (wie hab ich das geschafft?) über die 7. Schmankygeneration, freue mich für mein Patenkind, bin optimistisch und bald auch wieder motiviert und vermisse so gewisse Aktivitäten. Ihr wisst, was ich meine. Aber ich werde es überleben und ich hoffe einfach mal ganz doll drauf, dass ich unendlich viel Glück haben werde und grad zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar irgendwas passieren wird. Optimismus rulez ne? ;-)
Jetzt muss ich ganz dringen ins Bett, denn das wollte ich schon um 1h tun und jetzt ist es schon fast halb 3. Ich habe grad eine Stunde geschrieben, uff... Also gute Nacht, wir sehen uns!
8.10.06 02:21


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Ein Tag in Paris


Wundert euch nicht, ich bin schon wieder hier und schreibe. Denn ich möchte von einem weiteren sonnigen Wochenendstag berichten. Dieses Wetter ist echt einmalig! Allerding habe ich festgestellt, dass die Bäume in der Stadt schon um einiges bunter und auch kahler sind. Also doch schon Herbst?

Um mir also heute mal sinnvoll den Tag zu vertreiben, habe ich mich aufgerafft und bin der Sonne gefolgt. Außerdem habe ich mich weiter gebildet. Denn angefangen habe ich meinen Stadtbummel diesmal mit einer Veranstaltung zur Geschichte Paris', ein sehr unterhaltsamer Film, den man sich einmal die Stunde für 6€ angucken kann. Wieder was gelernt. Dann wollte ich noch in die Oper rein um sie mir anzuschauen, aber es war schon zu spät, weil die um 17h zu machen. Also das nächste mal.
Deshalb bin ich zur Défense gefahren, dort oben war ich vorher noch nie. Und grad als zukünftige Achitekturstudentin sollte ich mich mal ranhalten, was sowas angeht. Ich fande es wirklich sehr schön dort, die Sonne hat ihr Übriges getan und einfach so rumzusitzen und sich umzugucken ist echt interessant. Ich habe auch außnahmsweise mal ein paar Fotos gemacht.








Da hat wohl jemand einen Frosch im Hals... *lol*





Der Triumphbogen mal von einer ganz anderen Seite betrachtet...

Der Ausflug dorthin berscherte mir auch mal wieder ein sehr nettes Erlebnis, was mir beweist, es ist alles so wie es immer war und es wird sich nie ändern. Ich befand mich quasi schon auf der verzweifelten Suche nach einem McDonalds, denn mein knurrender Magen war mir schon voher während der Filmvorstellung schrecklich unangenehm. Ich glaube echt, das hat man durch den ganzen Saal gehört. Als ich endlich einen fand, träumte ich schon davon, mich mit meinem Happy Meal irgendwo in die Sonne zu setzten. So einfach war es aber nicht, erstmal musste ich dran kommen. Unglaublicher Weise habe ich es mal wieder geschafft, während fast einer halben Stunde nicht bedient zu werden. Die erste Schlange, an der ich mich anstellte, entpuppte sich als vorgetäuschte, weil die Kasse davor längt geschlossen war, die zweite bei der ich es versuchte, war länger als man ihr ansah, weil sich ihre wahre Form irgendwie nicht feststellen ließ und als ich mich dann schließlich zum dritten mal, diesmal in einer "funktionierenden" Schlange anstellte, ging es dort nur noch im Schleichtempo vorwärts. Wie schaffe ich das bloß immer? Es ist ja nicht so, dass das eine Ausnahmesituation wäre, daran bin ich ja schon fast gewöhnt. Schließlich kam ich aber doch zu meinem Happy Meal und war glücklich.

Mein nächstes Ziel war dann der Triumphbogen, den ich vorher noch von weitem sehen konnte. Das eigentliche Ziel war natürlich nicht der Triumphbogen an sich, den kenne ich, aber an so einem schönen Tag mit unendlich viel Zeit wollte ich noch nicht nach Hause, sondern erst noch ein bisschen rumspazieren. Also ein mal die Champs Elysées runter. Dabei ist mir aufgefallen, dass ca. 75% aller Leute die Champs Eylées hochlaufen und nur ein kleiner Teil runter. Warum machen Menschen sowas? Ich mein, runter ist doch viel angenehmer, wer quält sich schon freiwellig den Berg hoch. Ich bin logischer Weise runter gelaufen *g*. Die einzige Erklärung, die ich mir dafür denken kann, ist dass man eigentlich beides machen müsste, weil es ja zwei Straßenseiten gibt und man die nicht gleichzeitig abklappern kann. Also denken die Leute sich, wenn sie eh hoch und runter müssen, fangen sie lieber mit hoch an und sparen sich das leichte für hinterher auf. Und wenn sie dann schließlich oben sind, sind sie so fertig, dass sie keine Lust mehr auf die zweite Seite haben. Deshalb laufen also alle Menschen nur bergauf.

Bis ich es allerdings erst bis ganz unten und dann noch den weiten Weg zum RER geschafft hatte, war ich auch fertig. Und jetzt spür ich schon den Muskelkater in den Beinen *lol*, ich bin in den letzten Wochen echt zu wenig gelaufen. Was ein anstrengender Tag.
Als ich wieder zu Hause ankam, war es tatsächlich schon dunkel, obwohl es noch gar nicht so spät war. Also doch der Herbst. Und anscheinend haben wir Vollmond:


Zum Abschluss gibt's noch ein paar Bildchen von mir, damit nicht wieder gemeckert wird, ich mache zu wenig Fotos auf denen ich drauf bin ;-). Ich mag mich nunmal eigentlich nicht unbedingt auf Fotos... aber egal. Also heute abend, aufm Bett, vor'm Laptop:




Jetzt hätte ich es fast vergessen, ich muss doch nocht aufs Update bei der Lyriksseite hinweisen. -->Let's sing Jetzt aber gute Nacht, morgen komme ich sicher wieder nicht aus'm Bett...
9.10.06 01:34


Do the rudebox, shake your rudebox


Ja, ich blogge und ja ich habe vor das ausführlicher zu tun. Dank dafür geht an Herrn Williams, der mich mit seiner neuen CD, diesem Meisterwerk in derart motivierte Laune versetzt, dass ich gar nicht anders kann. Wie genial ist dieses Album denn bitte sehr?! Das reißt mich so mit, wenn ich ihn nicht eh schon vergöttern würde, dann würde ich ihn allein für diese CD lieben. Und erst recht für "She's Madonna"! Aber tut mir leid, da es von Gott und Göttin ja keine Steigerung gibt, wie vor kurzem von objektiv bewertenden Menschen festgestellt wurde, darf ich leider keine weiteren Superlative finden. Also bleibe ich beim Album des Gottes der Popmusik, das sich übrigens auch sehr gut mit dem Album der Göttin kombinieren lässt. Ich weiß auch nicht, irgendwie passen die beiden CDs zusammen. Noch ein Pluspunkt. ;-)
Also wirklich überraschend bin ich erstmal absolut geflasht von sehr sehr viele Songs, also die ich wirklich mehr als genial finde. Da wären abgesehen von "She's Madonna", dieser Offenbarung, noch besonders zu erwähnen "Louise", "Viva Life On Mars", "Good Doctor", "Keep On", "Kiss Me" und "Bongo Bong", was ich sehr schön finde, weil ich's Original auch sehr schön finde, allerdings finde ich dieses (also das Original) doch noch schöner. Und natürlich "Rudebox" und "Lovelight", die ich schon vorher sehr gut fand. Dann bleiben da noch die, die ich bisher einfach/nur gut finde, ein Tag hören reicht aber eh noch nicht. Mein Geschmack kann sich also noch ändern bei Songs wie "The Actor", "Never Touch That Switch", "We're The Pet Shop Boys", "Burslem Normals", "Summertime" und "The 80s " und "The 90s". Und schließlich ist nur eins über, dass ich richtig schrecklich finde. "Dickhead" ist absolut nicht mein Fall! Aber ist ja nur Bonustrack, da kann man nochmal drüber hinwegsehen. :P
Vom "Wir-lieben-ihn-doch-alle-Robbie" zu Pink, die ja letzte Woche in Deutschland unterwegs war. In Paris war sie auch, leider am Mittwoch und ich habe gearbeitet... Ich wäre so gerne hingegangen, hatte darüber schon nachgedacht bevor ich überhaupt nach Frankreich gefahren bin. Aber so dramatisch ist es jetzt nicht, ich bin mir sicher, sie wird noch das ein oder andere Mal auf Tour gehen und nächstes Mal bin ich auch dabei. Doch daran, dass ich immernoch drüber nachdenke und davon schreibe sieht man, dass ich es doch sehr schade fand.
Da so ein Computer inzwischen Universalmedium geworden ist, geht es momentan bei mir nicht nur um Musik, sondern auch viel um's TV und mehr oder weniger kleine Problemchen, die ich damit habe. Seit einer Woche nutze ich nämlich save.tv, womit ich theoretisch deutsches TV aufnehmen und gucken kann. Wenn es läuft ist es sehr toll, nur leider will es meistens nicht so wie ich. Nachdem ich mich jetzt eine Woche mehr damit rumgeärgert habe, als mich daran erfreuen zu könen, werde ich mir die Festanmeldung nochmal überlegen. Aber ich habe meinem heutigem Ärger schon an anderer Stelle Luft gemacht, deshalb will ich jetzt gar nicht so viele Worte dazu verlieren.

Letzte Woche bekam ich einen sehr ausführlichen Brief von meinen Eltern, da tat sich auf, dass sie eigentlich gar nicht so genau wissen, was ich den ganzen Tag mache. Vielleicht geht es ihnen da nicht allein so, also habe ich mich entschlossen, nicht per Post zu antwortet sondern mal hier ausführlich zu schreiben, wie jeder Tag aussieht, denn so wird sicher auch noch der Großteil der nächsten 7 1/2 Wochen ablaufen.

Also heute ist Montag, das heißt ich bin um 7/halb 8h aufgestanden und war um halb 9 drüben zum Arbeiten. Vormittags ist normaler Weise niemand zu Hause, also kann ich mir mit allem, was zu tun ist, so viel Zeit lassen wie ich will oder auch mich beeilen, wenn ich grad Lust dazu habe. Als erstes mache ich immer die Wäsche, weil die dann laufen kann, während ich anderes mache. Das sind meistens 2 bis 3 Maschinen am Tag, die der Reihe nach erst in die Maschine, dann in den Trocker wandern und schließlich gebügelt und weggeräumt werden müssen. Montags kommen dazu noch Handtücher und Bettlacken also kann es schonmal ein bisschen mehr werden. Dann steht Montags Staubwischen auf dem Plan, danach Staubsaugen und Wischen, also alles in der unteren Etage. Außerdem muss eigentlich jeden morgen erstmal die Spülmaschine ausgeräumt und wieder neu bestückt werden, aber das ist ja schnell gemacht. Dann putze ich die Küche und nebenbei immer schön die Wäsche, dazu müssen noch die beiden Toiletten und die beiden Badezimmer der Kinder wie so oft geputzt werden. Meistens sind dann Montags noch Einkäufe einzuräumen, bzw schonmal was für abends zum Essen vorzubereiten. Nach 4 bis 5 Std. bin ich dann egtl. fertig und husche nochmal für ein paar Stunden zu mir rüber, wie momentan auch.
Um 17h werden dann die Kids meistens von Dominique gebracht und entweder ich gehe sofort wieder rüber oder erst später, weil ich im Vorraus schon gesagt gekriegt habe, dass ich erst um kurz vor 6 kommen soll. Um halb 7 müssen dann die Kleinen ins Bad, die großen müssen zu den Hausaufgaben oder Klavier üben ermahnt werden, gleichzeitig muss das Abendessen gemacht werden. Zwischen 7 und halb 8 esse ich meistens mit den Kids, dann bringe ich die Küche noch eben wieder in ansehlichen Zustand und zwischen 8 und halb 9 müssen die Kleinen irgendwie zum Zähneputzen gekriegt werden, dann gibt's noch eine Geschichte und dann ist Ende für die beiden. Wenn alles erledigt ist, ist mein Tag dann meistens auch beendet, außer natürlich es ist niemand zu Hause und ich muss noch babysitten, dann muss ich auch schonmal sehr viel länger da bleiben. Ich glaube, das längste war bisher halb 3h morgen *lol*.

Dann kommt der Dienstag, mein absoluter Lieblingstag! Da habe ich erstmal frei. Ab und zu (wie letzte Woche zB) muss ich dort zwar doch auch irgendwas machen, aber normaler Weise fange ich Dienstags erst um 18h an und es folgt das gleiche Abendprogramm wie Montags bis die Kinder im Bett sind.

Da ich Dienstags dann meistens ausschlafe und tagsüber so gut wie gar nichts mache gehe ich auch grundsätzlich viel zu spät und viel zu wach ins Bett. Das ist unpraktisch am Mittwochmorgen, denn da muss ich wieder früh wie Montags anfangen. Von 9 bis 12 räume ich die Küche auf, mache die Wäsche, putze Toiletten und Badezimmer, kümmer mich um das Verstauen der Riesen-Mittwochs-Einkäufe (Mittwochs ist Markt!) und bereite das Mittagsessen vor. Denn da ist schon mittags Schulschluss, das heißt die Rasselbande steht schon um 12h vor der Tür. Wie essen dann, nachmittags gibt es meistens auch noch genug für mich zu tun bis ich schließlich gegen 16h mit den Kids in die Bücherei oder sonst wo hin fahre. Denn Dominique empfängt inzwischen einmal die Woche einen Patienten zu Hause, da ihre Praxis ja noch nicht fertig ist. Aber in 2 Wochen soll es soweit sein! Also verbringen wir zwei Stunden irgendwo und sind um 18h wieder zu Hause und es folgt der Abend, der so ist wie die anderen Abende auch sind.

Donnerstag ist inzwischen genauso wie Dienstags, das heißt ich habe größtenteils frei. Also genauso erst um 17 oder 18h anfangen und dann der Abend.

Freitag ist immer so ein Zwischending, denn normaler Weise könnte ich später kommen, aber meistens muss ich um halb 9 da sein, um die "Putzfrau", die zum Hemden bügeln kommt reinzulassen. Aber meistens hilft mir das, mich zu beeilen, und wenn ich die Wäsche fertig habe, die Kinderzimmer aufgeräumt und gesaugt, Toiletten, Badezimmer und Küche geputzt sind, ist meistens erst 12h, so dass mir der ganze Nachmittag bleibt. Dann komme ich erst wieder zwischen 17 und 18h und der Abend läuft ab wie immer.

Wochenends habe ich oft ganz frei, manchmal muss ich arbeiten, manchmal auch babysitten, das ist ganz unterschiedlich. Die letzten Wochen waren immer frei, das nutze ich dann zum Ausschlafen und faul sein. Oder um mich mit irgendwas rumzuärgern *g*. Da das Wetter inzwischen nicht mehr ganz so toll ist, fahre ich nicht mehr so oft nach Paris, im Regen macht das doch nicht so viel Spaß. Und die Alex hat momentan auch extrem wenig Zeit für mich, da sie mit Uni und Arbeiten vollkommen ausgelastet ist. Aber nächste Woche hat sie Ferien, das haben wir schon geplant auszunutzen.

Jetzt ist also viertel vor 6, deshalb gehe ich gleich mal rüber und tu noch ein bisschen was. Ich hoffe, ich habe jetzt mal alles aufgeklärt, was so interessiert. Ich schreibe mir ganz groß auf meine Liste, wieder regelmäßiger zu bloggen und auch fällige Briefe zu beantworten. Ich kann es nicht erklären, aber in letzter Zeit bin ich faul geworden. Vielleicht liegt es am Herbst, am Regen... Aufstehen ist schon ganz schön blöd, wenn es noch dunkel ist. Im Sommer war das noch einfacher.
Also erstmal noch einen schönen Tag, vielleicht melde ich mich sogar heute abend nochmal, ich habe grad irgendwie Lust dazu, aber jetzt keine Zeit mehr!
23.10.06 17:43


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