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Beschreibe das Unbeschreibbare


Der gestriege Abend war so unglaublich, dass ich immer noch absolut überwältigt bin und schon weiss, dass ich nicht die richtigen Worte finden kann um es zu beschreiben. Es war einfach nur ... WOW! Stellt euch einfach von allem den Superlativ vor, das kommt dann ziemlich nah dran. Da ich nun nicht in Worte fassen kann, wie geil dieses Konzert war, werde ich wenigstens den ganzen Tag etwas zusammenfassen.
Um 3.30h hat mich mein Wecker aus dem Bett gescheucht und ich habe mich auch recht gut scheuchen lassen, die Aufregung und Freude hat mich geradezu aufspringen lassen. Ich hab' mich bemüht, leise zu sein im Bad, aber ich denkte, ich habe trotzdem das ganze Haus aufgeweckt, aber was soll's. Ohne Frühstück und ohne Verpflegung (meine Familie hat vergessen den Schlüssel abzuziehen und so stand ich vor verschlossener Tür, und ich wollte sie nicht um halb 5 aus'm Bett klingeln) bin ich gegen 5h nach Paris aufgebrochen. Irgendwie hatte ich die irrsinnige Vorstellung, dass es um diese Zeit anfangen müsste zu dämmern. Falsch gedacht, das sollte noch ein bisschen dauern. Es war dunkeln und kalt! Aber wenigstens sollte es ausnhamsweise mal schön werden tagsüber, das hatten wir ja selten in letzter Zeit.
Um 5.50h bin ich am Gare de Lyon angekommen und war 10min später auch schon an der Halle. Wo es auch dunkel und kalt war. Den grössten Platz vor dem Eingang, wo schon die Asperrung standen belegten die Zelte, in denen ganz viele Menschen noch sehr friedlich schlummerten. Die restlichen Plätze innerhalb der Zäune konnten sich die Leute sicher, die ein bisschen früher da waren. Meiner Meinung nach nicht wirklich viel früher, ich denke, eine Stunde früher und ich wäre sehr gut dabei gewesen. Und dann kamen auch schon wir, leider ein paar Meter hinter den letzten Absperrungen, drin wär's mir lieber gewesen. Als ich kam sassen am Ende der Schlange zwei französische Mädels aus Nantes, Clementine und Albane, die ein paar Minuten vor mir angekommen sind und zu denen gesellte ich mich und verbrachte den Tag mit ihnen. Davor sass eine Vierergruppe Italienier und davor 6 Engländer und ein Spanier. Und weiter habe ich die Leute nicht kennen gerlernt, denn die waren innerhalb der Zäune, also sozusagen eigenes Terrain. Hinter uns setzte sich bald ein französisches Päarchen aus Lille, mit denen wir uns irgendwann auch zusammengeschlossen haben.
Nach einer halben Stunde absoluter Dunkelheit fing um halb 7 zum Glück an zu dämmern, aber wärmer wurde es dadurch trotzdem noch nicht, wenigstens konnte man schonmal was sehen. Als die Cafés und Bäckereinen, von denen es in der Stasse zum Glück einige gibt, aufgemacht hatten, gönnte ich mir um 7h erstmal mein Frühstück und gegen 8h schaffte es tatsächlich die Sonne über die Dächer. Leider noch nicht bis zu uns, aber wir konnten ab dann wenigstens beobachten, wie sie immer näher kam und der Schatten des Hauses, in dem wir sassen immer kleiner wurde. Als sie dann einmal da war, ich glaube gegen 10, war es dann ok. Nur wenn ab und zu mal ein paar kleine Wölkchen vorbei flogen, war der Wind doch sehr unangenehmt und man begann sofort wieder zu frieren.


Ausblick um 7 Uhr und Rundumblick um 12 Uhr

Viel zu erzählen von der Zeit, die wir dort vor der Halle verbrachten, gibt es jetzt nicht. Ich habe viel geschrieben, gelesen, wir haben Zeitschriften gekauft um die Rätsel zu lösen (womit ich mich echt stundenlang beschäftigen konnte), zwischendurch mal ein bisschen geschlummert, ab uns zu im Café auf's Klo gerannt und haben sonst irgendwie versucht, die Zeit totzuschlagen. Aber sie liess sich sehr einfach schlagen. Sie ging um wie nichts. Hinter uns setzten sich auch immer mehr Leute in die Schlange, so dass diese gegen 12h schon einmal über den Platz und durch den angrenzenden Platz reichte. Bis auf ein paar Störenfriede, die sich ab und zu versuchten mittendrin anzustellen, aber grundsätzlich wieder verscheucht wurden und den nervenden Leuten, die auf ihrem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, was weiss ich wohin grundsätzlich bei uns durch mussten (es gäbe ja nicht genug andere Möglichkeiten, nein, immer bei uns!) war alles sehr entspannt und sehr geordnet, wir hatten ja ne schöne lange Schlange, in der jeder seinen Platz hatte. Und auch seine Nachbarn, die ihm diesen verteidigen konnten.
Irgendwann bekamen wir mit, dass um drei Uhr die Zelte abgebaut werden müssten und so stellten wir uns drauf ein, dass es dann oder ein bisschen später weiter nach vorne in die Absperrung gehen würde. Denn dort nahmen die Zelte ja sehr viel Platz ein, viel mehr, als die Personen eigentlich brauchten. Deshalb bin ich um 14h nochmal auf's Klo gegangen um dann zum Aufbruch bereit zu sein. Das dauerte ein bisschen, weil ich nicht die einzige mit diesem Bedürfnis in dem Moment war. Und als ich eine viertel Stunde später zurück kam und mich in aller Ruhe zu den anderen gesellen wollte, war unsere Schlange auf einmal weg. Wie mir erzählt wurde, sind während ich weg war, plötzlich alle Menschen hinten aufgestanden und nach vorne gestürmt, völlig ohne Grund, es war ja grad mal 14h. Wir rechneten mit Einlass gegen 18h. Ich konnte ich mich zu meinen Sitznachbarn und meinen Sachen, die sich zum Glück recht weit vorn behaupteten, durchhangeln. Da standen wir dann, von Ordnern noch nicht in die Abzäunung gelassen, weil die Zelte noch standen, von hinten drückte die Masse, das war nicht grad, was wir uns für die nächsten Stunden wünschten. Es dauerte dann noch ein bisschen, bis alles abgebaut und eingeräumt, aber schliesslich durften wir doch aufrücken. Wir hatten es uns so schön vorgestellt, erstmal beschützt von den Zäunen. War dann doch nicht so, weil es doch etwas unpraktisch geregelt wurde, so dass man eher eingepfercht war mit viel zu wenig Platz, dass alle sitzten konnten. Ich befürchtet die schlimmsten Stunden, aber es ging dann doch wieder sehr schnell um. Ich floh irgendwann auf den Zaun, wo weitaus mehr Platz, ein besserer Überblick (und auch die Chance zum dezenten Überholen) und mehr Gemütlichkeit als mit den Gitter im Rücken zu finden war. Abgesehen von den Leuten, die vorher schon vor uns waren (also die Italienier, Engländer, Spanier) sichtete man jetzt auch die anderen, die noch davor sassen, mit denen wir nämlich jetzt zusammen standen. Einige Bulgaren, ein paar Schweden, ein Niederländer, ach ja und ein paar Franzosen waren auch dabei, aber die waren eindeutig in der Unterzahl. Und auf einmal war auch schon 18h und es war Einlass. Viel schneller als gedacht, also ging es noch.
Der lief dann ausnahmsweise richtig gut geregelt ab. Es wurden immer nur kleine Gruppen reingelassen, der Rest wurde zurückgehalten. Die erste Grupper war sozusagen die erste Reihe und ich hatte Glück und schaffte es in die zweite Gruppe und somit dann auch in die zweite Reihe. Dabei trennte ich mich von den beiden Französinnen, ich hab später noch gesehen, wo sie Plätze gefunden hatte, aber ich glaube sie wollten eh nicht dorhin, wo ich stand. Ich endschied mich also gegen die erste Reihe an einem der Stege, stattdessen für die zweite vorne, direkt links vom Mittelsteg. Und dort war es gut! Doch, richtig gut! Auch wenn ich so die Stege nur zum Teil sehen konnte, war auf der Bühne doch am meisten los. Oder zumindest durchgehend. Ich stand inmitten einer Gruppe verrückter Spanier, die mich doch sehr stark an die Schmankys erinnerten. Sie waren auch in Deutschland, ich weiss allerding nicht bei welcher Show. Dazu gesellten sich ein paar Italienier, desweiteren wurden noch Portugiesen, Griechen, Iren und Kroaten gesichtet, nur die Franzosen waren mal wieder stark in der Minderheit. Die Nervosität stieg, der Moment als ich meinen Platz "gefunden" hatte, war echt krass. Ich habe so gezittert, dass ich noch nichtmals mehr meinen Fotoapperat aus der Tasche holen konnte. Was ein Gefühl!
Aber dann die folgenden drei Stunden wurden die längsten. Man konnte nichts mehr tun, hatte keine Platz zum Sitzen, stand nur in der Gegend rum, die Spanier redeten so viel Spanisch, was ich ja leider nicht kann und irgendwie war Langeweile angesagt. Und die Müdigkeit lässt sich in solchen Momenten natürlich schlecht bekämpfen. Also warte warte warte... Um Punkt 20h fing zum Glück David Guetta im Vorprogramm an. Das ist ein franzözischer DJ, den ich aber auch nur vom Namen mal gehört hatte.


Es war ok, weil wenigstens mal was passiert ist, aber nicht wirklich toll. Das Publikum war auch recht undankbar, man wartete ja schliesslich auf Madonna. Und so wurde einfach aus jeden Song ein "Time goes by so slowly" gemacht. 25min später war's das auch schon wieder, ich hatte ja schon mit ein bisschen länger gerechnet. Wäre auf jeden Fall besser gewesen um die letzte Stunde zu überbrücken. Aber ok, man wartet ja gerne.
Dann um 21.20h, als ich es am wenigsten erwartete, ich hab fest mit genau 21.30h gerechnet, ging auf einmal das Licht aus und die Halle explodierte. Ich habe mir schon einiges von anderen Shows bei Youtube angesehen, so wusste ich wenigstens, wo hinzugucken war. Es folgten zwei Stunden, die so schnell vergingen wie nichts. Mit kleinen Verschnaufpausen zwischendruch, wo man sich von den Securities Wasser einflössen liess und sonst Party non stop. Diese Frau! WOW! So eine geile Show und auch noch so sympatisch und sie sieht auch noch fanatstisch aus. Unglaublich! Die ganze Halle lag ihr zu Füssen. Ich habe gekreischt, gesungen, gesprungen,... aber ich bin nicht heiser! Fühle mich aber insgesamt wie von einem Lkw überrollt, alles tut weg, quasi bewegungsunfähig und soooo müde. Aber für diese zwei Stunden hat sich alles gelohnt! Nach ca. 1 1/2 Std blickte ich mal kurz auf's Handy und wollte meinen Augen nicht trauen. Das es so schnell ging! Und dann war es so schnell vorbei :'( . Es hätte noch viel viel länger gehen sollen. Nie wieder aufhören. Der fulminante Abschluss mit Hung Up war der hammer, alles ist so ausgeflippt, aber gleichzeitig wusste ich auch, dass das das Ende ist und das war so schade. Aber es liess sich nicht ändern, um punkt 23.20h ging das Licht an und das war's. Wie in Trance stolperten alle aus der Halle, ich erstmal auf's Klo um den Kopf unter Wasser zu halten, und verliefen sich in den Menschenmassen draussen. Noch ein paar Leuten, die man kennen gerlent hatte, zum Abschied zugewinkt, mit vielen anderen Menschen zurück zum Bahnhof gelaufen, dann im Zug, der Fussweg nach Hause, schliesslich um halb 2 im Bett angekommen. So unglaublich! So unbeschreiblich! So wow!

Und jetzt ist es vorbei... was bleibt sind nur noch die Fotos, die ich andauernd angucken muss. Die sind nämlich echt toll geworden, einer kleiner Trost dafür, dass der Abend hinter mir liegt und sich nicht wiederholen lässt. Ich habe natürlich schon alle hochgeladen, das sind nur meine Lieblingsbilder. Sind alle im Fotoalbum zu finden unter Madonna. Und damit bleibt die Erinnerung an diesen einmaligen unbeschreibbaren Abend. Und die Empfehlung: geht zu einem Madonna Konzert! Unbedingt!
1.9.06 00:01


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Am Tag 18 nach Madonna


Lange wurde hier nichts mehr geschrieben... Ich habe mir einfach mal eine kleine Pause gegönnt, mit Internet ist es ja eh immer noch nicht so einfach (nächste Woche soll der Laptop aber da sein!) und so hatte ich wenigstens mal ein paar Themen für Briefe.
Insgesamt geht es mir immer noch gut, wie es halt so ist im Leben, mal ist es anstrengender mal entspannter. Heute (zu der Zeit, wo ich schreibe; ich werd den Eintrag erst nachträglich online stellen) ist Sonntag, 13.30h, also quasi noch früher morgen. Bin auch erst seit einer Stunde aufgestanden. Ich glaube, ich werde heute mal wieder einen faulen Tag einschieben, fühle mich irgendwie auch ein bisschen verschnupft, war gestern wohl doch kühler als gefühlt. Vielleicht schaffe ich es ja mal ein klein wenig Französisch zu lernen, ich habe da ein paar Defizite und weiss sogar auch, wo diese liegen. Aber erstmal wird gebloggt!
Seit Madonna ist viel passiert, ist ja auch schon viel zu lang her. Ich denke, es gibt ein paar Themen, über die ich euch unbedingt informieren muss: 1. noch ein klein bisschen über meinen Geburtstag, für die denen ich es noch nicht persönlich erzählen konnte... 2. von den sehenswerten Katakomben, weil ich davon schon lange Fotos hochgeladen habe, die jetzt auch mal einen Sinn haben sollen... 3. Die Fête de l'Humanité, wo ich die letzten beiden Tage verbracht habe.
Also am Tag 3 nach Madonna war mein Geburtstag. Habe jetzt endlich auch diese 1 gegen eine 2 eingetauscht und es fühlt sich auch gleich viel besser an *g*. Ich bedanke mich hier nochmal bei allen, die an mich gedacht haben, das hat diesen Tag und auch noch die folgenden zwei Wochen zu etwas ganz besonderem gemacht. Gefeiert habe ich nur ein klein bisschen mit meiner Family, aber es war sehr schön. Ich wurde mit lilanen Sachen überhäuft und mit Champagner abgefüllt, kann ja nur gut sein. Mein Geschenk für mich an mich, fand ja schon drei Tage vorher statt, darüber habe ich schon zu viele Worte verloren ;-), dann habe ich per Post noch sehr nette Sachen erhalten und endlich endlich endlich hat es mit dem Laptop geklappt. Der ist allerdings immernoch in Deutschland, der Aufwand war doch etwas grösser. Aber ich bin ja sehr dankbar, dass mein Papa sich überhaupt drum kümmert, also übe ich mich einfach noch ein bisschen in Geduld.
Am Tag 4 nach Madonna habe ich mich mit Alex getroffen, und abgesehen davon, dass wir ein bisschen auf meinen Geburtstag angestossen haben und ich im RER Bekanntschaft mit einer sehr bösen Mücke machen musste, haben wir uns auch die Katakomben angesehen. Ich fand es ziemlich genial, sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Aber es ist schon ziemlich beeindruckend, nichts für schwache Gemüter. Wenn man eine Stunde lang durch nichts anderes als aufgestapelte Knochen und Schädel läuft, hinterlässt das schon einen starken Eindruck. Die schwache Beleuchtung und der ganze Dreck (ich war hinterher bis zu den Knien eingesaut, keine Ahnung wie ich das geschafft habe) tragen seinen Teil bei, mir war allerdings am unheimlichsten der unterirdische Gang, der einen überhaupt zum richtigen Eingang führt. Da gab es zwar nur Steinwände, aber diese ganzen dunklen Löcher in den Wänden, an denen wir vorbei mussten haben mir echt Angst eingejagt. Hier also die kleinen Impressionen:




Es folgte eine Woche, ein Wochenende und noch eine Woche. Die Wochen ohne grosse Zwischenfälle, die Kids gehen jetzt wieder zur Schule, das heisst es ist Alltag eingekehrt und auch nicht mehr so viel zu tun. Manche Tage waren halt angenehmer, manche trotzdem anstrengender, so wie Wochen nunmal sind. Das Wochenende dazwischen war richtig faul, ich habe mal nichts gemacht, ausser schreiben, lesen und schlafen. Fast ist mir sogar langweilig geworden, aber auch nur fast. Dazu begleitete uns seit Madonna eine unglaubliche Sonne, die den Sommer nochmal auferstehen liess, man fühlte sich tatsächlich wie in den Juli zurück versetzt. Seit Mitte dieser Woche war's das jetzt aber leider mit Sommer, der Herbst ist angekommen. Wir hatten zwar für gestern und vorgestern nochmal Glück und der Regen wurde uns erspart, aber es lässt sich nicht mehr leugnen, dass es schon Mitte September ist.
Dann komme ich also zur Fête de l'Humanité und diesem Wochenende. Wie wir inzwischen wissen, ist die Humanité eine komunistische Zeitung, deshalb das ganze ein sehr politisches Festival, weshalb man dort allerdings eine sehr lustige Mischung aus politischer Meinungsverkündung und Fressbuden aus aller Welt findet, meistens alles in einem. Und diverse haarsträubende Kirmes-Fahrgeschäfte, auf die ich nie gehen würde und einen Autoscooter gibt es auch. Und natürlich die grosse Bühne, die wirklich sehr gross ist mit der grossen Wiese davor, der auch ziemlich vielen Menschen Platz bietet. Am Freitag abend (Tag 16 nM) sind dort Seeed aufgetreten. Wir kamen leider ziemlich spät an, weil das mit dem Arbeiten nicht besser geklappt hat, haben deshalb nur ungefähr den halben Auftritt sehen können. Aber es war Freitagabend auch noch nicht wirklich voll, deshlab konnten wir uns einfach einen Platz mittendrin suchen und ein bisschen die Musik geniessen. Danach den Aufrtitt von Diams, die schon grössere Massen anzog, haben wir nur noch vom Weiten, gemütlich sitzend auf den Seitenhang verfolgt. Und dann sind wir auch schon wieder nach Hause gefahren, man muss ja immer die letzten Züge in Paris kriegen. War ziemlich lustig, weil wir den falschen Shuttlebus erwischten, deshlab mit der Metro statt dem RER fahren mussten und somit fast Probleme hatten, die Züge zu kriegen, in der Metro schrecklich von zwei besoffenen Herren genervt wurden (wir waren drei Mädels), was allerdings auch schon wieder irgendwie komisch war und schliesslich musste ich eine dreiviertel Stunde auf den Zug warten, weil durch irgendeinen Unfall gar nichts mehr fuhr. Aber man ist ja abgehärtet und irgendwann war ich auch wieder im Bett.
Gestern (Tag 17 nM) habe ich mich dann noch mit einigen anderen getroffen. Im Endeffekt waren wir neun Au Pairs aus jeder Ecke Deutschlands und es war sehr sehr lustig. Sarah Bettens habe ich leider verpasst, weil sie eine Stunde zu früh für meine Arbeitszeiten aufgetreten ist. :'( Aber der Abend war ja trotzdem noch schön. Angefangen haben wir mit essen und trinken und dann auf dem Hang gesessen und nicht ganz so tolle Musik verfolgt. Um acht sind dann The Subways aufgetreten und das war dann mal richtig gut! Wir haben uns ein wenig aufgeteilt, sind nicht mehr alle sitzen geblieben und ich bin mit noch einem anderen Mädel glücklich in der Menge verschwunden. Auf jeden Fall war mir hinterher nicht mehr kalt, aber ich glaube ich habe nun ein paar blaue Flecken mehr. Macht aber auch nichts bei meinem eh schon dauernd malträtierten Körper. ;-) Es hat mir aber eindeutig gefallen! Schliesslich haben wir noch ein paar Stunden auf dem Hang verbracht und den Klängen von Raphaël gelauscht, uns dabei noch nett unterhalten und fast alle 5 Minuten Fotos gemacht, bis dann auch jede eins auf ihrer Kamera hatte. (Ein ganz paar wenige davon gibt's irgendwann noch, aber ich kann sie grad noch nicht hochladen.)
Nachts hatte ich dann noch kleine Probleme und musste meine Wohnfamilie aus dem Bett klingeln, weil unsere Haustür seit gestern kaputt ist und sich nicht mehr öffnen lässt und ich zu doof bin um ein Garagentor zu öffnen. Na ja, mir wurde versichert, dass es nicht so schlimm ist und inzwischen habe ich auch gerlernt, das Tor aufzumachen.
Jetzt ist wie gesagt Sonntag nachmittag, inzwischen eine Stunde später und ich werde jetzt erstmal unter die Dusche springen, damit ich heute nochmal wach werde. Eigentlich wollte ich ja heute nochmal mit nach Le Bourget nur Fête de l'Huma, aber ich habe doch keine Lust. Heute ist da eh kein tolles Programm mehr und es geht auch nicht so lang, also verpasse ich nichts. Dann bereite ich mich lieber schonmal seelisch drauf vor, dass morgen schon wieder Montag ist und das Wochenende schon wieder zu Ende *gähn*. Auf jeden Fall werde ich wohl (hoffentlich) nächste Woche den Laptop kriegen, wenn dann alles läuft, melde ich mich wieder. A bientôt!

Updates: -->Lesefutter -->Ballons
17.9.06 15:00


Das Interesse an Uninteressantem


Leute, mir ist langweilig! Ich darf heute abend babysitten, was ich ja immer super toll finde, weil ich dann ungestört hier vor dem Computer sitzen kann, so lang ich will. Aber heute abend ist ja mal echt totale Langeweile angesagt... *gähn* Es ist niemand bei msn! Ich hab alles das durchgeguckt, was man so durchzugucken hat, hab sogar ein gewissen Gewinnspiel, soweit wie es grad möglich ist schon fertig gemacht, hab mich versucht mit tausend Sachen online zu beschäftigen, wo ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr vorbei gesehen habe, und jetzt habe ich einfach nichts mehr zu tun. Ich habe sogar mein Buch hier und auch schon gelesen, aber darauf habe ich jetzt auch keine Lust mehr. Was ein interessanter Abend... Deshlab blogge ich jetzt, dann rede ich mir wenigstens ein, dass es jemanden interessiert. ;-)
Dazu kommt auch noch, dass ich schon wieder zum Umfallen müde bin, weil heute Mittwoch (Mittwoch? Madonna ist schon drei Wochen her?) ist, also einer der zwei Tage in der Woche, wo ich früh aufstehen muss. Das Problem ist noch nichtmals das Aufstehen an sich, sondern dass ich es an den Tagen vorher nicht muss, also Sonntags und Dienstags. Was dazu führt, dass ich nachts nicht schlafen kann, weil ich so wach bin. Also ist es jeden Montag und jeden Mittwoch noch viel schlimmer. Also heute ein langer Tag, aber eigentlich war er recht gut, es gab keine Probleme, keine grossen Zwischenfälle, also alles im grünen Bereich. Heute nachmittag (heute ist wie gesagt Mittwoch, das haben die Kids nachmittags keine Schule) war ich mit Claire und Nicolas im Zirkus. Nur ein kleiner Familienzirkus, also mit einem kleinem Zelt, ein paar Bänken und keinen grossen Tieren, für die Kleinen aber natürlich trotzdem toll. Ausserdem haben sie Schlangen und ein Krokodil getreichelt, das ist doch beeindruckend. Mir hat am besten das Lama gefallen, das hinter dem Zelt auf der Wiese stand, leider kam es gar nicht mit in die Vorstellung, keine Ahnung warum.
Ich finde Lamas toll! Sie sind an wildlebenden Tieren meine Lieblingstiere. Sonst sind es natürlich die Katzen, aber Lamas sind auch cool. Ich kann mir auch nicht wirklich erklären wieso, sie haben einfach Charakter und sehen dabei auch noch so unheimlich kuschelig aus. Vielleicht lande ich ja irgendwann mal auf einer Lamafarm, ich glaube in Australien gibt es ganz viele davon.
Ich würde jetzt gerne schlafen gehen... Aber leider geht das ja nicht bevor Dominique wieder gekommen ist. Hach, ein Ereignis, ich hatte was zu tun! Nicolas stand heulend im Flur, geweckt von einem Albtraum. So plötzlich wie er aus seinem Bett aufgetaucht ist, ist er allerdings auch wieder darin verschwunden. Eine Runde geheult, wieder ins Bett gekrochen, sich umgedreht, weiter geschlafen, ... Ähm ja. Und ich sitze weiter hier.
Am besten, ich mache den Computer jetzt aus und lese noch ein bisschen. Bin schon fast durch mit "L'empire des anges", vielleicht schaffe ich es ja bald noch. Und morgen kann ich ja wieder ausschlafen...
20.9.06 23:24


Mein neuer Freund




Das ist er! Heute kam er endlich mit der Post. Und ich liebe ihn schon jetzt. Nur seine Tastatur mag ich noch nicht so gern, aber er kann ja nichts für seine Nationalität, abgesehen davon, dass es auf lange Sicht besser so für uns beide ist, ich werde mich einfach wieder umgewöhnen müssen. Wir sind quasi wie füreinander geschaffen und ich hoffe, wir werden uns nie wieder voneinander trennen müssen. Ok, außer um ihn irgendwann durch einen neueren, noch tolleren seiner Art zu ersetzen.
Den Nachmittag habe ich damit verbracht, alle meine Sachen zu installieren und einzurichten und so unglaublich es auch klingen mag: Es läuft alles! Kein einziges Rumgezicke, keine Probleme, keine Fehlermeldungen, wir mögen uns. Und ich bin glücklich! Endlich habe ich alles, was ich in den letzten Monaten so vermisst habe. Meine Festplatte! Sie hat mir so gefehlt... Endlich alle Musik hören, alle Lesezeichen wiederfinden, alle Programme, die das Leben leichter machen und natürlich uneingeschränkt Internet. Das Leben kann so schön sein! Natürlich habe ich heute auch gearbeitet, aber danach bin ich direkt wieder zurück gekehrt und habe den Abend genossen und hatte so viele Möglichkeiten, dass ich gar nicht mehr anfangen wusste. Also der Abend war schon nur noch genießen, alles was zu machen war um aus dem Paket einen perfekten Laptop zu machen, hat sich heute machmittag innerhalb vier Stunden erledigen lassen. Und jetzt ist er einfach nur noch perfekt...
28.9.06 23:37


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