Purple Planet
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Back In Purple


Also was soll ich groß sagen... Ich weiß auch nicht, was ich hier tu und was mich hier hin geführt hat. Irgendein Esel hat mich heute gebissen und ich dachte mir noch nichtmals, ich will jetzt bloggen, deshalb muss ich endlich mal mein Layout machen. Nein, ich dachte mir, ich hab jetzt Lust rumzubasteln. Warum? Weil ich mich sonst mit wichtigen Sachen des Lebens befassen müsste und darauf habe ich ja bekannter Weise keine Lust. Aber es ist ganz gut, ich sollte mal wieder bloggen, am besten regelmäßig, denn sonst verlerne ich noch irgendwann das Schreiben. Sogar am PC wird das irgendwann passieren. Zumindest werde ich faul, gestern der Bericht von Mainz war schon wieder Schwerstarbeit. Viel zu viel drum herum, was dauernd ablenkt.
Also wie man sieht, alles wieder lila hier *g*. Nein, ich erwarte keine Begeisterungsjubel, ich bin selbst auch nicht sehr stolz, es war eine schnelle Arbeit, weil ich schnell irgendetwas haben wollte, egal was. Auch die Umsetzung ist noch nicht ganz so gelungen wie ich es wollte, aber das werden nur die wenigsten bemerken. Irgendwann hänge ich mich da nochmal hinter und finde raus, wie das funktioniert. Wenn jemand mein Problem direkt ins Auge sticht und er die Lösung auch sofort mitliefern kann, dann bin ich für Hilfe sehr dankbar. Aber sonst schaff ich's auch noch allein, für ca. 6 Stunden Arbeit bin ich ganz zufrieden. Besonders wo ich so lange überhaupt nichts mehr gemacht habe.
So ganz langsam werde ich mich auch der Überarbeitung der einzelnen Seiten widmen, aber keine Hektik. Weiß ja auch niemand, dass es hier was gibt, da brauch ich mir auch keinen Stress machen. :P Ich weiß eh noch nicht, was ich überhaupt mit dem Blog anfangen soll, aber ich will ihn nicht einfach so vergessen.
Und das war's für heute auch schon wieder, wollt mich nur schnell zurück melden. Großartig anderes gemacht habe ich heute eh nicht, also gibt es auch nichts zu erzählen. Bis demnächst!
13.9.07 00:42


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Und es war immer noch St. Patrick's Day...


Achtung, Fortsetzung! Also mit dem ersten Teil anfangen, wer ihn noch nicht kennt. ;-)

Freitag
Freitag morgen ging es erstmal weiter wie jeden morgen. Der Wecker klingelte an die vier mal, die Kinder rannten kreischend durch's Haus... Es bleibt mir immernoch ein Rätsel wie Micha ungestört von all dem einfach weiterschlafen konnte, aber ich hab sie einfach mal gelassen. Wir ließen uns Zeit an diesem morgen, stand uns ja der ganze Tag zur Verfügung, denn Freitags habe ich den Nachmittag immer frei. Ich ließ mir ein bisschen zu viel Zeit, so dass mir leider dank unserer Bauarbeiten das Wasser noch vor meiner Dusche abgedreht wurde. Mal wieder super hingekriegt... Aber man wäscht sich ja auch gern mit einer Schüssel eiskaltem Wasser, das weckt die müden Geister.
Dann fuhren wir in die Stadt, wobei wir soweit ich mich erinner mal wieder das Phänomen der "Out of Service"-Busse beobachten durften. Das Busfahren ist und bleibt hier ein Mysterium für sich, auch das ewige Problem, dass immer dann wenn man einen Bus braucht grundsätzlich keiner kommt. Und so steht man dann auch ohne Problem mal eine halbe Stunde oder mehr an der Haltestelle. Umgekehrt proportionial zur benötigten Busdichte steht dann aber auch grundsätzlich die Häufigkeit der Out of Service-Busse. So dass innerhalb dieser halben Stunde, die man wartet, mindestens 5 oder 6 mal ein Bus in der Ferne auftaucht, man fast schon Freudensprünge macht, bis er an einem vorbeibraust. Die beste Idee wäre ja, mal ein paar dieser leeren In Service zu nehmen, dann müsste man auch nicht so lang warten. Aber das würde dann wieder problematisch mit der Busdichte in der Innenstadt werden, denn wo kein Platz mehr ist, ist einfach kein Platz mehr. Mich beunruhig ja auch ein klein bisschen die Nachricht, die ich vor einigen Wochen vernommen habe, dass Dublin sein Bussystem um 1000 neue Busse erweitern will. Gut, dann kommen Busse öfters, aber schneller wird's dadurch wohl eher nicht gehen.


Hier ein gemeines Exemplar von der Art "Out of Service" und ein Anblick von innen

In Dublin gingen wir dann erstmal auf richtig touristische Sightseeing Tour. Unser erstes Ziel war der Glasnevin Cemetery, das ist der Nationalfriedhof Irlands, der größte des Landes und eine der Topsehenswürdigkeiten der Stadt. Und wirklich einen Besuch wert! Absolut beeindruckend diese Masse an Gräbern, von riesigen Statuen und Mausoleen bis hin zu selbst genagelten umgefallenen Miniholzkreuzen ist alles dabei. Ein bisschen mulmig war es mir manchmal schon zumute. Das ganze Gelände war so gut wie ausgestorben, was nicht schlecht war, so konnten wir ungeniert Fotos machen. Da sich allerdings, wenn es nicht die Angehörigen tun, wirklich niemand um die Gräber kümmert, sind manche sehr heruntergekommen. Verrutschte Steine, ausgehobene Gruben, in die man reingucken konnte, Grabkammern, bizarre Szenerie... wie gut, dass es helllichter Tag war, sonst hätte ich Schiss gehabt. Ok, bei den Grabkammern hatte ich es wirklich, runter zu den Türen hätten mich keine zehn Pferde gekriegt. Das hab ich lieber nur von oben fotografiert *g*.








Von da aus trieb uns mein Hunger und die unerträgliche Kälte zu McDonalds. Ich weiß, ich bin nicht sehr innovativ, was die Auswahl meines Essens angeht, aber ich kann's nicht ändern. ;-) Gestärkt und aufgewärmt konnten wir dann wieder in die Stadt fahren, wo wir so ziemlich alles von der Stadt erkundschafteten und uns dann in Richtung Hafen wandten zum Luminarium.


Keine Sehenswürdigkeit, aber sehr amüsant... da dieser Rettungsring eindeutig nur für dünne Menschen gedacht ist. Dann die Hauptpost von außen und von innen und der Spire, die unheimlich spannende 120m hohe Metalnadel auf der O'Connell St. ;-)


Busse auf der O'Connell Bridge, die einzige Brücke in Europa die genauso lang wie breit ist (70m). Die Dartstrecke (aber ohne Dart) über der Tara-Station. Busse am Eden Quay. Und ich mit einem malerischen Blumenkasten.


Famine Denkmal, Schiff in den Docklands und wir, bei dem Versuch Bilder mit Schiff zu machen *g*


Sitzgelegenheit in den Docklands ;-), St. Stephens Green Shopping Center, Eingang zum St. Stephens Green und der Park von innen


Immernoch Stephen's Green, diesmal ich bei dem Versuch Sarah zum Geburtstag zu gratulieren (Beweisfoto!), mit der Kutsche kann man Dublin auch besichtigen, und das ist das Tourismusbüro von außen


Die Markthalle und St. Patrick's Cathedral von außen (von innen ist's zu teuer!)

Wie schon erwähnt, besichtigten wir dann das Luminarium. Das war eine extra für die St. Patrick's Week aufgebaute Lichtinstallation. Eine aufblasbare Plastikwelt, voller Farben, die man nur auf Socken betreten durfte. Zur Vorsicht bekam man am Eingang auch direkt einen Plan, verlaufen also ausgeschlossen. Innen hat es von der Materie ein bisschen Ähnlichkeit mit einer Hüpfburg, auch wenn man nicht drauf hüpfen kann. Wahrscheinlich sieht es IN einer Hüpfburg genauso aus. Alles ist dunkel und der Lichteinfall kommt durch die verschiedenfarbigen Wände. Auch wenn es nicht grad billig ist, lohnt sich der Besuch auf jeden Fall! Vielleicht gibt es das ja nochmal irgendwo...






Danach sind wir dann noch ein bisschen weiter durch Dublin gerannt und haben wichtige Sachen angeguckt und Souvenirshops abgegrast und sind dann irgendwann nach Hause gefahren. Denn an diesem Abend stand babysitten auf dem Plan, also musste ich um 19h zurück sein. Aber sowas machen wir ja gern, besonders mit einer gewissen Roi Soleil DVD! :D So ist das wenn man dermaßen fanatisch abhängig nach diesem Musical ist... *g* Der Abend war also sehr unterhaltsam und auch ein bisschen dramatisch, da ich es schaffte den Rauchmelder auszulösen. Aber es war sicher nicht meine Schuld! Die Pommes sind nicht verbrannt im Backofen, der Backofen war nur so eingesaut, dass er von allein angefangen hat zu qualmen. Aber man muss ja alles mal miterleben.

Fortsetzung folgt
16.4.07 21:26


Es war einmal St. Patrick's Day...


Tadaaaaa! Ich traue mich doch noch mal hier her. Schlagt mich ruhig, ich weiß, ich bin eine miese Blog schreibende Auswanderin. Jetzt habe ich euch, glaube ich mehr als 2 Monate unwissend gelassen, das tut mir wirklich leid. Woran liegt's? Hm, viel zu tun, wenig Zeit, wenig Lust, alles auf einmal. Ich entdecke diese Schreifaulheit bei einigen mir bekannten Bloggern in letzter Zeit. Ist die große Zeit des Bloggens etwa vorbei? Hihi... na egal, ich schreib einfach mal wieder, denn ich hab so viel zu erzählen, da muss ich mich ranhalten. Eigentliches Thema dieses Eintrags ist jetzt unsere Paddy's Day Woche. Lang geplant und organisiert kam die Micha mich für ein paar Tage besuchen, und wir haben massig unternommen und auch tausende Fotos geknipst.

Mittwoch
Meine langes Einsiedlerdasein fand also ein Ende am Mittwoch, den 14. März. Die ganze Woche hatte ich schon im Voraus geschuftet, um möglichst viel arbeitsfreie Zeit zur Verfügung zu haben. Schnell morgens die Mädels zur Tür raus gescheucht, fertig gemacht und auf in Richtung Flughafen. Unterwegs noch schnell einen Haufen Bustickets gekauft und den richtigen Bus gesucht, der schlauer Weise schon vor meiner Nase stand, war ich pünktlich um 11h am Flughafen. Ein bisschen zu pünktlich, denn Micha's Flug sollte erst um 11.40h landen. Also habe ich schonmal rausgefunden, dass es keine Schließfächer gibt, sondern nur einen Koffer-Abgeb-Service, der allerdings bezahlbar ist. Bin natürlich auch beim Flughafen-Mekkes gelandet, wo ich das erste Mal die neuen Twisty Fries entdeckte. Die gibt's im Becher für einen Euro und die schmecken in etwa so wie die frz. Deluxe Potatos, falls die jemand kennt (in Deutschland gibt's die glaub ich nur bei BK) und sie sind lustig spiralförmig gedreht, womit man das Essen nochmal extra amüsant gestalten kann. Mir wurde berichtet, in Deutschland gäbe es die noch nicht. Aber hier sind sie auch erst neu, wie gesagt am Flughafen das erste Mal gesehen und gegessen. Micha ließ sich Zeit bzw. ihr Gepäck ließ sich Zeit also stand ich vor dem Ausgang und wartete... und wartete und wartete...
Gegen 12.10h schaffte sie es aber dann doch mal, ich geriet inzwischen ein bisschen in Hektik, wollte ich doch um 13h zu Hause sein um auf keinen Fall zu spät zur "Arbeit" zu erscheinen. Aber ok, schneller konnten wir nunmal nicht machen. Die Wiedersehensfreude war groß, das Deutschsprechen war noch irgendwie ungewohnt und die Sonne zeigte zur Begrüßung ihr schönstes Strahlen, was uns hoffen ließ. Schnell saßen wir im ersten Bus, der uns in Richtung Innenstadt brachte, bald auch im zweiten, der uns wieder in die andere Richtung raus fuhr. Ich alltagsgepeinigter Mensch käme ja nie im Leben drauf, im Bus zu fotografieren, aber dass erledigte Micha als Touristin. ;-)


Zu Hause angekommen, war erstmal die große Ratlosigkeit, was denn nun tun. Denn so wirklich gebraucht wurde ich doch nicht und wir wussten nicht so genau, was wir denn nun mit uns anfangen sollten. Um halb 3 musste Sophie eh zur Music School, was uns ein bisschen Zeit gab, um durch den Park zum Supermarkt zu spazieren und die extentiellen Schokoeinkäufe zu tätigen. Wieder kam Michas Talent als Touristin zum Vorschein und so kann ich endlich mal ein Bild von unserem Spielplatz im Park, der quasi vor der Haustür ist, präsentieren:


Wieder zu Hause verbrachten wir ein klein bisschen Zeit mit sinnlosen Sachen tun und nachdem meine allerliebsten zwei Schreihälse um kurz nach 5 wieder vor der Tür standen, widmete ich mich noch etwa zwei Stunden den beiden bis um 19h endlich Ruhe war und sie im Bett lagen.
Für uns ging der Abend jetzt los, wir machten uns auf zu unserem lokalen Pub "Horse & Hound", der hier gleich um die Ecke liegt. Micha, wir haben gar kein Foto von dem Pub von außen! Wie konnte das passieren??? Ich find's nett da, war schon ein paar Mal für ein paar Guinness dort. Ist so schön traditionell irisch, auf jeden Fall schön. Es sollte gar kein langer Abend werden und fing auch ganz harmlos mit zwei Guinness an. Ich nötigte Micha dazu, eins zu probieren. Nein, eigentlich tat sie es freiwillig, denn Irland ohne Guinness geht ja gar nicht! Ich habe glaube ich schonmal irgendwo meine Meinung dazu kundgetan, ich find's ganz ok. Also ich trinke es gern, aber mehr davon brauch ich dann doch nicht. So geschmacksintensiv finde ich es nicht wirklich, kann lange nicht mit gewissen deutschen Bieren mithalten. Dieser ganze Guinness-Kult unter den Iren und den Eingewanderten oder mal in Irland gelebten bleibt mir also ein Rätsel. Micha stellte nach einem Schluck fest 'na ja', nach dem zweiten 'geht gar nicht' und so bekam ich schnell ein zweites Glas. Warum auch immer, ich war durstig, wollte nicht zu lang allein trinken, vernichtete ich beide Pints recht schnell und wir genehmigten uns dann noch einen Pear-Cider.


Guinness in langweiligen Gläsern, Ich und das langweilige Guinness, Micha und Pear-Cider in Guinness-Gläsern (also irgendwas stimmt da doch nicht...)

Das ist die große Entdeckung überhaupt hier. Dass der aus Schweden importiert wird, stört da weniger bei. Ich mag keinen normalen Cidre, der schmeckt für mich nur nach faulen Äpfeln, aber mit Birne ist der echt lecker süß. Und auch nicht zu süß, sondern grad gut. Wobei das auch immer von der Marke abhängt, wie wir feststellen durften. Denn dieser am Mittwoch abend tanzte irgendwie aus der Reihe. Ich vertrete die Meinung, dass er schon alt und übergährt war. Er war nicht so süß, wie ich ihn sonst kannte und uns tat er auch nicht so gut *lol*. Weil wir um 11h zurück und ins Bett wollten (Donnerstag war frühes aufstehen angesagt), beeilten wir uns ein bisschen mit Trinken und fühlten uns auf den Rückweg schon ziemlich gut. Das war aber noch gar nichts gegen das, was mich die Nacht erwarten sollte. Mir war so dermaßen schlecht, das habe ich schon seit langem nicht mehr erlebt. Und wirklich viel hatte ich ja nicht getrunken. Wie gesagt, der Pear-Cider muss böse gewesen sein *g*.

Donnerstag
Morgens klingelte dann natürlich gnadenlos der Wecker, aber so schlimm war es nicht. Zumindest ich war überraschend wach. Eben "schnell" die Mädels abgefertigt und uns fertig gemacht und dann begaben wir uns auf große Wanderschaft. Ziel war Killiney Hill, ein Hügel, den man zu Fuß in ungefähr einer Stunde erreicht. Der liegt einerseits am Meer, anderseits hat man wohl die beeindruckendste Sicht über die ganze Stadt, die man hier bekommen kann. Ich habe schon zweimal vorher versucht diese Aussicht zu genießen. Einmal zog es prompt nachdem ich mich auf den Weg gemacht hatte komplett zu und fing schließlich auch noch an zu regnen, so dass es oben dank vieler grauer Wolken nicht wirklich viel zu sehen gab. Fotos davon gibt es hier im Fotoalbum auf der ersten Seite ganz unten bei "Graue Stadt des Regens". Das war Anfang Februar, man sieht noch Schnee auf den Bergen liegen.
Ein zweites Mal wurde mein Versuch vereitelt, weil es schon auf dem Hinweg anfing zu regnen und ich es dann gleich ließ. Nachdem wunderschönen sonnigen Mittwoch war nun der Plan, endlich mal bei Sonneschein auf diesen Berg zu klettern und die Aussicht zu genießen. Aber es sollte nicht sein, pünktlich am Donnerstagmorgen erwartete uns graue Suppe. Es war kalt, extrem windg, aber wenigstens gab es noch keinen Regen. Aber wir zogen trotzdem los, denn auf besseres Wetter hoffen ist in Irland ein hoffnungsloses Unterfangen.


Weg durch Killiney, bis hin zum Berg. Da geht es manchmal ganz schön bergauf, was uns ganz schön aus der Puste brachte.



Das Meer, die Aussicht vom Killiney Hill, Micha mit Dublin und ich mit Meer

Wir knipsten trotz der vielen Wolken, dem alles umblasenden Wind und den ersten Tropfen von oben alles was wir finden konnten und bestiegen auch die Wunschpyramide ganz nach Anleitung. Dass wir uns dabei keinen Sonnenschein wünschten sollte uns noch im Laufe des Wochenendes zum Verhängnis werden.



Pünktlich um 13h waren wir zurück und es folgte ein amüsanter Nachmittag u.a. mit wunderschönen mit Straßenkreide gemalten Regebögen und Regenschirmen. Die strenge Jury bestehend aus Chloe und Sophie kannte keine Gnade und so fiel manch Künstler trotz großem Talent zum allgemeinen Bedauern durch. :P Irgendwann landeten beide zum Glück wieder im Bett, nicht ohne uns vorher nochmal schön im Bad zu duschen und wir fuhren Richtung Innenstadt.
Um 20.30h trafen wir uns mit dem Rest meiner Klasse an meiner Sprachschule um zusammen etwas trinken zu gehen. Es verschlug uns ins Longstone, ein wunderschöner uriger Pub, den ich vorher schon ein paar mal "besichtigt" hatte und dort fanden wir zwar keinen Tisch, aber immerhin genug Stühle um einen Sitzkreis zu bilden. Wir hatten einen extrem lustigen Abend (irgendwann ergatterten wir sogar einen Tisch) inklusive diverser Alkoholien (der Pear-Cider war diesmal vieeeeel besser) bis wir uns um 11h mit dem Bus auf den Weg nach Hause machten. Es gibt auch tatsächlich ein schönes Foto von diesem Abend, aber leider nur in Fotoform und einen Scanner besitze natürlich mal wieder nicht.

Fortsetzung folgt...
10.4.07 16:49


Pt. Ungezwungen & Frei


Ich blogge ;-). Und damit möchte ich mal eben das schlaue System, dass ich mir letztens für die eigentlich noch anstehenden Einträge ausgedacht hatte, über den Haufen werfen. Ist doch doof. Sobald ich mir sowas fest vornehme und mir immer wieder vorhalte, mache ich es ja doch nicht mehr freiwillig. Also jetzt unsystematisch, ich erzähle einfach! Schon viel besser...
Aber zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich diese Woche unerklärlicher Weise tatsächlich keine Zeit zum Bloggen hatte. Ich habe theoretisch nichts anderes gemacht als sonst auch, aber irgendwie war zwischen Arbeiten und mal ausnahmsweise regelmäßigem zur Schule gehen (soll heißen, ich war 2x diese Woche, ich kann das ja machen, wie ich will, weil ich immer für ein Paket von Stunden zahle, die ich dann besuchen kann, wenn ich Lust habe) nicht mehr wirklich Zeit. Gestern war dann auch noch Sophie krank und durfte zu Hause bleiben, das liebe ich ja. Nächste Woche wird an sich wohl sehr anstrengend. Es sind nämlich Ferien! :'( Mir graut es jetzt schon. Zum Glück nur für Sophie und auch nur eine Woche, aber trotzdem, mir wäre es lieber, wenn ich drum herum kommen würde.



Eine ganz spannende Sache habe ich zu erzählen! In 29 Tagen ist St. Patrick's Day!!! Und es ist ein Wunder geschehen, ich habe tatsächlich geschafft, meinen Mund aufzumachen, um zu fragen, ob mich ganz eventuel und vielleicht mal jemand besuchen kommen könnte. Natürlich war meine ganze Zurückhaltung und die negativen Bedenken total sinnlos, denn es ist überhaupt kein Problem. Und so steht unseren Plänen, dass Micha im März kommt, nichts mehr im Weg. Find ich toll! Es ging dann sehr schnell, Flug ist gebucht und ich bin schon fleißig am Planen. Seit ich mich entschieden hatte nach Irland zu gehen, freue ich mich auf den St. Patrick's Day und das war eigentlich auch der Grund, warum ich erst in Frankreich war und dann im zweiten Halbjahr hierhin bin. Wird sicher toll.

Habe ich erzählt, dass der Nachwuchs in meiner Familie endlich angekommen ist? Ich glaube, hier noch nicht. Ein Grund, warum die letzte Woche ein bisschen stressig war. Sie heißt Harriet, wurde letzten Donnerstag morgens um 6.37h geboren und ist schrecklich süß. Tagsüber ist sie meistens ein ruhiges und liebes Baby und nachts hält sie nur ihre Eltern auf Trab, hihi.

Ziemlich viel Interesse widme ich momentan einer Sache, die nicht wirklich mit Irland zu tun hat, aber trotztdem sehr spannend ist. Couchsurfing! Eine echt tolle Seite, auf die ich schon im Dezember gestoßen bin, mich aber erst letzte Woche - als ich noch Zeit hatte, aber keine Lust, mich dem Blog zu widmen - richtig reingekniet habe. Es lohnt sich wirklich und ich mache schon Pläne, wo meine nächsten Urlaube auf den Couches dieser Welt hingehen können. Ich habe auch schon nette Leute kennen gelernt und nächste Woche treffe ich mich mit einem irischen Mädel, die ursprünglich aus Galway kommt und mir Dublin aus Dubliner Sicht zeigen wird und außerdem wird sie mich in die Geheimnisse des Irischen einweihen *g*. Diese komische wirre Sprache.
Also wirklich, wer gerne reist und interessante Menschen kennen lernt, sollte unbedingt mal vorbeischauen!



Na, der Banner erinnert mich doch jetzt schon wieder an Lost. Gefährliche Sache. Wenn man einmal damit anfängt, kann man einfach nicht mehr aufhören. Die dritte Staffel hat es echt in sich und ich bin froh, jetzt aktuell auf Englisch zu gucken. Die Iren haben auch ein Glück was das angeht. In Deutschland ist man ein Jahr zeitversetzt zu den USA, hier sind es genau 5 Tage. Soll heißen, hier kommen die aktuellen Folgen immer an dem Montag nach dem US-Mittwoch. Das ist ganz nett, wenn man das im Hinterkopf haben kann.
Und L-Word habe ich schon Anfang und Ende Januar jeweils eine ganze DVD verschlungen, das macht jetzt auch einfach Spaß. Und sonst verfolge ich inzwischen ein bisschen gelangweilt die neue Staffel Big Brother. Ich hatte gehofft, mit der Rückkehr zum alten Konzept würde das wieder so lustig wie damals werden. Bisher hat's aber noch nicht geklappt. Mal weiter schauen, vielleicht wird es ja noch besser. Momentan finde ich es allerdings zum Einschlafen.
In unserem Haus wird eher mit Begeisterung Rugby geschaut. Überhaupt sind die Iren alle total Rugby verrückt. Finde ich schon sehr lustig, aber ich gebe zu, länger als 10min habe ich noch nie zugeguckt. Vielleicht sollte ich das mal nachholen. Genug Möglichkeiten stehen mir auf jeden Fall zur Verfügung. Ich besitze nämlich einen Fernseher mit ungefähr 600 Sendern in meinem Zimmer. Ich find es nur schrecklich anstrengend, damit TV zu gucken. Man kann einfach keinen Überblick gewinnen und mal eben durchzappen klappt auch nicht. Der Fernseher bleibt also meistens so gut wie unangetastet. Aber es ist gut ihn zu haben *g*, für alle Fälle!

Jetzt habe ich erstmal mein Gewissen beruhigt und wieder gebloggt. Damit bin ich zufrieden. Vielleicht habe ich in nächster Zeit noch ein paar Fotos von meinem letzten Ausflug, aber ich verspreche erstmal nichts. Je nachdem wann ich Lust habe, mich um die Bilder zu kümmern. Ihr werdet es sehen, wenn sie da sind. Erstmal wünsche ich euch einen schönen Abend! Meiner wird recht ruhig werden, ich versuch ein paar Sachen abzuarbeiten, die noch anstehen. Denn Margeaux (frz. Au Pair aus meiner Klasse), mit der ich heut abend eigentlich weggehen wollte, muss jetzt doch babysitten und deshalb wurde das auf morgen verlegt und ich kann heute faulenzen. Macht auch nix... bin dem faul sein nie abgeneigt. :D
16.2.07 19:57


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